Lange gut mitgehalten, dann eingebrochen: FKC verliert deutlich gegen Weselberg-Linden

Die Lage für den FK Clausen bleibt angespannt. Nach der klaren 0:5-Heimniederlage gegen die SG Weselberg-Linden steckt die Elf von Trainer Christopher Arreche weiterhin tief im Tabellenkeller der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken. Zwar rangiert man aktuell noch auf dem viertletzten Platz, doch der Vorsprung auf die direkten Konkurrenten aus Fehrbach und Massweiler-Höhmühlbach beträgt nur zwei Zähler – und beide Teams haben ein Spiel weniger absolviert.
Dabei begann der Nachmittag am Hanauer Ring durchaus engagiert. Trotz zahlreicher Ausfälle – unter anderem fehlten Kevin Drexler, Mario Feick, Flynn Benoit und Viktor Nuber – hielt der FKC gegen die favorisierten Weselberger lange gut dagegen. Bereits in der 4. Minute gingen die Gäste durch Timo Landoll in Führung, doch danach stabilisierte sich die Schwarz-Gelbe Defensive spürbar. Bachert im Tor sowie Vatter und Schmidt in der Abwehr verhinderten mit starkem Einsatz einen höheren Rückstand.
Kurz vor der Pause kam die Arreche-Elf sogar zu ersten eigenen Abschlüssen und ging mit einem knappen 0:1 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst offen, ehe zwei schnelle Treffer der Gäste das Spiel entschieden: Zunächst traf Paul Lutz in der 58. Minute, ehe Landoll nur eine Minute später nachlegte – innerhalb von 60 Sekunden war aus einem offenen Spiel eine klare Sache geworden.
Die Köpfe beim FKC gingen danach sichtbar nach unten, und die SG Weselberg-Linden nutzte die Räume konsequent. Magnus Kurtze (86.) und Niklas Bold (90.) stellten in der Schlussphase auf 0:5. Ein Ergebnis, das deutlicher ausfiel, als der Spielverlauf lange vermuten ließ.
Trotz der ernüchternden Niederlage war die kämpferische Einstellung der Elf vom Hanauer Ring über weite Strecken vorbildlich. Gerade in der ersten Hälfte zeigte sich, dass man selbst in schwieriger Personalsituation mithalten kann, solange die Ordnung stimmt. Doch im Abstiegskampf zählen Punkte – und die bleiben derzeit aus.
Für Trainer Christopher Arreche, der an diesem Spieltag seinen Geburtstag feierte, gab es somit leider kein sportliches Geschenk. In den kommenden Wochen gilt es nun, den Kopf oben zu behalten und die nächsten direkten Duelle konzentriert anzugehen, um im Rennen um den Klassenerhalt nicht weiter an Boden zu verlieren.
