Seit dem 15. Juli 2020 ist in Rheinland-Pfalz die zweite Landesverordnung zur Änderung der zehnten Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft getreten. Diese sieht weitere Lockerungen für den Sport vor, die sowohl Training als auch Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe ohne Wahrung eines Mindestabstandes unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulassen. Voraussetzung für die Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebs ist die Erstellung eines umfassenden Vereins-Hygienekonzepts.

Das Hygienekonzept des FK Clausen für seine beiden Mannschaften kann ab sofort in der jeweils gültigen Fassung auf der Homepage heruntergeladen werden. Entweder über den direkten Link im Top-Menü oder hier.

 

Vereinsname:

Fußballklub 1919 Clausen e. V.

Vereinsfarben:

Schwarz / Gelb

Gründungsdatum:

02.06.1919

Vereinsemblem:

Vereinswappen FK Clausen

Abteilungen:

Fußball

Mitgliederzahl:

259 (Stand 31.12.2019)

 

Vorstandschaft

Helmut Bischoff Leo Burkhart Steffen Bischoff
Helmut Bischoff Leo Burkhart Steffen Bischoff

Vereinsausschuss

Hans Bischoff Albert "Berti" Bock Joachim Opitz Hans Riegel Ewald Stein
Hans Bischoff Albert "Berti" Bock Joachim Opitz Hans Riegel Ewald Stein
         
Georg Petry Markus Jost Frederik Woll Björn Kelly Maximilian Habelitz
Georg Petry Markus Jost Frederik Woll Björn Kelly Maximilian Habelitz
         
Rainer Vatter Werner Höh Gerhard Vatter Michael Petry  
Rainer Vatter Werner Höh Gerhard Vatter Michael Petry  

Spielausschuss

Leo Burkhart Markus Jost
Leo Burkhart Markus Jost

Kassenwarte

Helmut Bischoff Steffen Bischoff
Helmut Bischoff Steffen Bischoff

Kassenprüfer

Rainer Vatter Lothar Keller
Rainer Vatter Lothar Keller

Schriftführer

Steffen Bischoff
Steffen Bischoff

Platzkassierer

Paul Germann Georg Petry
Paul Germann Georg Petry

Vereinskassierer für Mitgliedsbeiträge

Christoph Burkhart Steffen Bischoff
Christoph Burkhart Steffen Bischoff

Vereinschronik

Ein kleines Fußballdorf aus der Südwestpfalz hat mächtig für Furore gesorgt, speziell in den Jahren ab 1965 bis 1986.

Unvergessen und Höhepunkt ist sicherlich die Meisterschaft in der 1. Amateurliga 1974. Werner Melzer erzielte 28 Tore und wechselte danach als "Clauser Bub" zum großen 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga.

Für eine so lange und sportlich herausragende Zeit braucht es selbstverständlich viele Helfer, Mitglieder, Spieler und Spielerfrauen, Sponsoren und Gönner, die den Verein vielfältig unterstützen und immer wieder antreiben und beflügeln.


Ursprung und Geschichte des Fußballs

Spiel zwischen den DörfernSpiel zwischen den Dörfern

Bereits im Mittelalter wurde in England Fußball gespielt. jedoch nicht unbedingt so, wie wir es heute kennen. Die Mannschaften bestanden aus zwei konkurrierenden Dörfern, die versuchen mussten den Ball im gegnerischen Stadttor unterzubringen. Das Spielfeld lag dabei zwischen den beiden Dörfern, selbst wenn diese mehrere Kilometer auseinander lagen. Es gab keine Regeln und es war alles erlaubt, wodurch es öfter zu schweren Verletzungen der Teilnehmer kam, sodass Kirche und Krone das ”Fußballspiel” sogar mehrere Male verboten.

lm Jahr 1848 verfassten englische Studenten die ersten Fußballregeln, wodurch ein Spiel gegen eine andere Mannschaft ermöglicht wurde.

Neun jahre später, 1857, wurde der erste Fußballverein der Welt, der Sheffield F.C, gegründet und nach und nach die Regeln erweitert.
Bereits 1860 schwappte die Begeisterung für Fußball auch nach Europa über und konnte zuerst die Schweizer begeistern.

02 FussballspielFußballspiel zwischen den DörfernErst 1874 brachte Konrad Koch den Fußball nach Deutschland und verfasste 1875 den ersten deutschen, dem heutigen Fußball sehr ähnlichem Regelsatz: “Regeln des Fußball - Vereins der mittleren Classen des Martina- Catharineums".

Die heute gebräuchlichen Ausdrücke Abseits, Halbzeit und Eckball sind ebenfalls auf Konrad Koch zurückzuführen.
Der deutsche Fußball bekam durch die Gründung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 1900 einen übergeordneten Verband. Im selben Jahr wurde der Fußball olympisch.

 

 


Gründung des Fußballklub 19 Clausen e. V.

01 Mannschaftsfoto 1919Der FK Clausen im Gründungsjahr 1919Durch die Begeisterung am neuen Sport wurden immer mehr neue Fußballvereine gegründet.

Die Jahreszahlen in den Namen bekannter Mannschaften wie z. B. FK 04 Pirmasens, Schalke 04, FSV Mainz 05 oder dem FC 06 Rodalben zeugen von einer Welle neuer Vereinsgründungen.

Erst nach und nach schwappte diese Weile auch in die kleineren Ortschaften über.
Acht Tage vor Pfingsten, am 02.06. 1919 fanden sich in Clausen Anhänger des neuen Ballsports in der Gastwirtschaft der Witwe Martha Petry zusammen, um den Fußballklub 19 Clausen e. V. aus der Taufe zu heben.

Auf Beschluss der Anwesenden

Johann Becker - Pirmin Becker - Peter Becker - Wilhelm Busch - Max End/er - Adam Höfner - Luitpold Helfrich - Bernhard Germann - Bernhard Jüllig - Reinhard Knieriemen - Franz Matheis - Jakob König - Robert König - Albert
Schäfer - Josef Speiser - Reinhard Nußbaum - Jakob Vatter - Philipp Wagner - Franz Wagner - Josef Wagner - Johann Wagner erhielt der neugegründete Verein den Namen

Fußballklub 19 Clausen" und "Schwarz-Gelb" wurde zu den Vereinsfarben.

Da nach dem Ersten Weltkrieg das Geld für das teure Equipment fehlte, machten die Gründer am Wochenende in den umliegenden Ortschaften Musik und sammelte kleine Spenden, um die nötigen Bälle und Trikots zu finanzieren.
Schuhe, Strümpfe und Hosen mussten sich die Spieler vom mühsam ersparten Geld selbst kaufen.
Das erste Testspiel absolvierte der frisch gegründete Verein gegen den FC 14 Münchweiler. In den ”Roscheler Wiesen" wurde der Fußballplatz hergerichtet. Die Tore bestanden aus zugehauenen Tonnen.
Der FC Münchweiler kam als Lehrmeister mit zwei Mannschaften und führte etwa 20 Minuten lang ein ”Lehrspiel" vor.
Danach traten die Mannschaften gegeneinander an. Erwartungsgemäß erteilte der "Lehrmeister" seinem "Lehrling" mit 7:0 eine Fußball-Lektion.


Die ersten Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg

lm Jahre 1921 stifteten Mitglieder dem Verein den ersten Sportplatz an den "Drei Eichen", welcher in mühevollem und freiwilligem Arbeitseinsatz von Spielern, Mitgliedern, Freunden und Gönnern hergerichtet wurde.
Im Spieljahr 1921/22 nahm die neu gegründete Mannschaft zum ersten Mal an Meisterschaftsspielen teil.

Mannschaftsfoto 1921Mannschaftsfoto 1921

Die Spieler mussten zu den Auswärtsspielen laufen, in Ausnahmefällen fuhr man mit dem Pferdefuhrwerk.

Manche Spieler hatten sogar ein Fahrrad, auf dem sie den Kameraden auf der Lenkstange mitnahmen.
Auf Anhieb wurde man Meister in der C-Klasse mit
dem erstaunlichen Torverhältnis von 102:6 Toren.

Da die Sportbegeisterung in der Gemeinde recht groß war, wurde vom Turnverein Clausen eine Fußballabteilung angeschlossen. Auch diese bauten sich in Selbsthilfe, mit viel Schweiß und Mühe, einen Sportplatz mitten im Walde gelegen. In der Runde 1925/26 fanden unter den Spitzenvereinen sogenannte Pokalspiele, mit dem Recht des Aufstieges in die A-Klasse statt.

In dieser Runde spielten unter anderem: Pfalz 07 Pirmasens, FC 06 Rodalben, FC 14 Münchweiler, alles Klassenhöhere.
Wir übersprangen mit unseren guten Leistungen die B-Klasse und kamen in die A-Klasse Pirmasens.
Nach der Auflösung der Fußballabteilung des Turnvereins, im Jahr 1926, schlossen sich deren Spieler dem Fußballklub 19 an.
Sie bildeten eine willkommene Verstärkung. Es zeigte sich, dass das Dorf für zwei Fußballvereine zu klein war.

In der ersten Zeit wurden beide Sportplätze benutzt. Mit der Zeit entschloss man sich, den Spielbetrieb ganz auf den Sportplatz des TV zu verlegen, da dieser näher am Dorfe und kein Sandplatz war, wie in den „Drei Eichen“.

Unvergessen die schönen Pokalfeste unter dem Wald oberhalb der „Drei Eichen“. Bei Blasmusik der Kapelle Busch, mit Bratwürsten und dem guten Pirmasenser Bier, vergnügte sich Jung und Alt.

Paul GermannIm Bild rechts Paul Germann im Spiel beim FC Bayern München mit dem FK PirmasensMit dem Turnverein wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen, da dieser Platz von der Forstbehörde angemietet war. In der Zwischenzeit hatte sich der talentierte Verteidiger Paul Germann dem Fußballklub 03 Pirmasens angeschlossen. Mit seinem Weggang entstand eine große Lücke. Neue Kräfte rückten aus der A-Jugend nach.

1929 wurde die Gruppenmeisterschaft in der A-Klasse errungen, aber das Entscheidungsspiel gegen Palatia Contwig in Pirmasens 1:2 verloren.

Die Mannschaft und der Verein verzagten nicht. 1930/31 wurden wir
erneut Gruppenmeister, verloren aber wieder das Entscheidungsspiel mit 1:3 in Landau gegen den FC Waldfischbach.

03 Mannschaftsfoto 1927Mannschaft Spieljahr 1927Ein guter Nachwuchs gab dem Verein immer den nötigen Rückhalt. So hoffte man mit der Aktivierung von Edmund Müller, Walter Cronauer,
Eugen Wadle und Alfred Jacoby endlich den Sprung in die Bezirksliga
zu erreichen.

Unsere Erwartungen waren vielleicht zu hochgeschraubt, denn, obwohl wir eine beachtliche Spielstärke erreichten, die uns im Fußballland bekannt machte, gelang keine Meisterschaft.

 

Mannschaftsfoto 1933Mannschaft 1933Durch die Machtübernahme der NSDAP im Jahre 1933 wurde im Fußballsport eine neue Klasseneinteilung vollzogen. Die Spitzenmannschaften spielten nun in der Gauliga Südwest, darunter waren die verschiedenen Bezirks- und Kreisligen. Der FK Clausen spielte nun in der 1. Kreisklasse, Gruppe Pirmasens.

Bereits im Spieljahr 1935/36 errang der FK Clausen die Meisterschaft der 1. Kreisklasse, konnte das Aufstiegsspiel jedoch abermals nicht gewinnen.

1938/39 gewann der FK Clausen die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse. Diesmal sogar ohne Punktverlust.

Wieder mußten wir zwei talentierte Spieler an den FK 03 Pirmasens abgeben: Walter Cronauer und Edmund Müller.

Mit Paul Germann spielten nun schon drei Clausener in der 1. Mannschaft des FKP in der Gauliga. Albert Schwarz und Karl Scheidt, der bekannte 100-m-Läufer, verstärkten die Reihen des FC Waldfischbach. Es trat eine leichte Stagnation ein.

1935 wurde die Jugendarbeit erweitert und zu der A-Jugend Mannschaft gesellte sich eine B- und C-jugend. Karl Emanuel übernahm die gesamte Jugend.
1934 verstärkte sich die 1. Mannschaft durch Jakob Matheis, Paul Breidenbach und Jakob Freiberger, deren Verein, die DJK Rodalben, durch die damaligen Machthaber verboten wurde. Hinzu kam als Torwart Otto Krämer.

Paul Germann übernahm das Training, nachdem vorher kein geordnetes Training im Verein stattgefunden hatte. 1935/36 wurde die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse erkämpft. Aber die Aufstiegsspiele brachten uns kein Glück und wir mussten uns mit dem 2. Platz begnügen.

A-Jugend aus dem Jahre 1938A-Jugend aus dem Jahre 1938Im Spieljahr 1937/38 waren wir wieder an der Spitze und das letzte Spiel
beim VB Zweibrücken musste die Entscheidung bringen. Einen Punkt benötigten wir zur Meisterschaft, Zweibrücken dagegen benötigte einen Sieg.
Voller Hoffnung fuhren wir an den Hornbachstaden, aber enttäuscht kehrten wir, 1:4 geschlagen, zurück. Zweibrücken war mit vielen bekannten Soldatenspielern, sogar Auswahlspielern angetreten, denen wir nicht gewachsen waren.
Unter anderem waren Leutnant Bille, später FK 03 Pirmasens, und Kurt Kiefer, FV Saarbrücken, in deren Mannschaft.

Unsere Reservemannschaft holte sich in diesem Spieljahr, außer Konkurrenz, in der Kreisklasse II die Meisterschaft. FC Merzalben, wurde von uns auf eigenem Platz mit 5:1 geschlagen. Aus diesem Verein wechselte nun der Mittelstürmer Bernhard Helfrich zu uns über.

Mit dieser Mannschaft ging der FK Clausen in seine letzten Spiele vor dem II. Weltkrieg:

Mannschaft 1938Mannschaft 1938     Mannschaft 1939Mannschaft 1939

Für das Spieljahr 1939/40 hatte man sich im Verein viel vorgenommen. Viele talentierte Spieler waren zurückgekehrt, wie Wilhelm Müller, Rudi Busch. Heiner Hauck und Ewald Busch wurden aktiviert.

Man erwartete Großes von dieser Mannschaft, die in den vielen Vorbereitungsspielen überzeugen konnte. Dann brach der Zweite Weltkrieg aus und der Spielbetrieb musste durch die Einberufung zum Kriegsdienst eingestellt werden.
Nur mit einer gemischten Jugendmannschaft wurden die Kriegsjahre überbrückt.


 

In Dankbarkeit erinnern wir uns unserer Verstorbenen

In Dankbarkeit erinnern wir uns unserer Verstorbenen

Backe Friedrich  Kaiser Wilhelm Pfeffer Johann
Becker Johann Keller Karl Pfeffer Heinz F. A.
Becker Emil Keller Willy Rutz Otto
Busch Edwin E. König Edwin Scheubert Josef
Busch Rudolf König Willy Schäfer Albert
Cronauer Albert Kraus Willy Schneider Karl
Emánuel Kurt Letzelter Emil Schwarz Albert
Ernst Karl Marhöfer Berthold Umla Marx O.
Gampfer Wilhelm Marhöfer Erwin Vatter Emil
Germann Karl Matheis Friedrich Vogt Edwin
Helfrich Paul Matheis Jakob Wadle Alfred E.
Helfrich Bernhard Matheis Pirmin Wadle Emil J.
Helfrich Reinhard Melzer Reinhard Wadle Eugen
Jacoby Alfred Müller Wilhelm Wadle Hans
Jacoby August Nothof Emil Wadle Walter
Jüllig Erich Nothof Willy Wagner Wendelin
Jüllig Hubert J. Nothof Otto Weis Hermann
Jüllig Karl Petry Hugo Weißgerber Rudolf
Jüllig Richard J. Petry Rupprecht Weißgerber Emil
Jüllig Robert Petry Willy B.  

 

 


Neubeginn nach dem Krieg

Der Zweite Weltkrieg hatte auch den Fußballklub Clausen hart getroffen. Zahlreiche Könner, fast die gesamte 1. Mannschaft, blieben auf dem Felde der Ehre. Ihre Ruhestätten sind in fast allen kriegsführenden Ländern
Europas und Afrikas zu finden. Unser Nachwuchs, die sieggewohnten Jugendmannschaften, wurden auf den Schlachtfeldern des Krieges geopfert.

Große Talente, wie Müller W., Wagner W., Klein K., Vatter E., Marhöfer B., Busch R., König E., Keller W., JacobyA., Wadle W., Schwarz A., Wadle E., Germann E., Germann A., Schäfer A., Helfrich B., Nothof W., blieben im Feindesland.

Viele kehrten krank oder verwundet nach langjähriger, harter Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurück. Hier holte sich der Tod noch sein Opfer, den talentierten Außenstürmer Otto Helfrich, der schwer erkrankt heimkehrte.

Zu den Spielen wurde in Ermangelung von Verkehrsmitteln, wie in der Gründungszeit, gelaufen. Als die Voraussetzungen für eine Neugründung wieder günstig waren, es war das Jahr 1946, wurde von den Herren Karl Emanuel, Albert Matheis und Ewald Busch, bei der französischen Militärregierung in Pirmasens Antrag auf Neugründung gestellt. Frau Schäfer, eine ehemalige Lothringerin, übersetzte unseren Antrag ins Französische. Sämtliche Auflagen, besonders politischer Art, konnten wir erfüllen.

Auf Landesebene wurde ein neuer Fußballverband gegründet und eine neue Klasseneinteilung vorgenommen. Bei dieser Einteilung wurde unser Klub schwer benachteiligt. Für die Neueinteilung in Klassen wurde unsere Vorkriegsstärke nicht berücksichtigt. Trotz Meisterschaft im Jahre 1939 wurde unser Klub nicht in die sogenannte Landesliga aufgenommen.
Tabellenschwächere wurden höher eingestuft. Wir mussten sogar ein Entscheidungsspiel in Waldfischbach gegen den FC Münchweiler austragen, um überhaupt in die A-Klasse zu kommen. Unser Spieler Walter Cronauer, vorher FK Pirmasens, später VfL Sindelfingen, verstärkte unsere Reihen und brachte noch den Stürmer Hetzel H., einen württembergischen
Auswahlspieler, mit. Mit ihrer Hilfe konnten wir das Entscheidungsspiel mit 6:2 gewinnen.

Die damaligen Funktionäre hatten ihren jetzigen politischen Willen durchgesetzt.
Unsere 1. Generalversammlung wählte Herrn Emil Busch, Spieler aus den Jahren 1920 bis 1924, zum 1. Vorsitzenden.
Leider konnte Herr Busch den Vorsitz nur ein Jahr ausüben, da er beruflich in der amerikanischen Zone weilen musste.

Zum neuen Vorstand wurde Herr Emil Umla berufen.

Dieser musste nach kurzer Zeit auf Veranlassung der französischen Militärregierung und aus politischen Gründen den Vorsitz niederlegen. Hamsterzeit und Schwarzmarkt kamen auf und beherrschten das wirtschaftliche Leben.

Deutschland war total entmachtet. Verschiedene Besatzungszonen hemmten und hinderten den innerdeutschen Verkehr. Wir waren französische Zone. Nur durch Kompensation konnte man Sportkleidung und Bälle erwerben.
Fußballschuhe wurden selbst hergestellt. Immer wieder fand sich ein guter Freund und Gönner, der unserem Verein die nötigen Mittel zum Tausch zur Verfügung stellte. Heute danken wir diesen Idealisten nochmals herzlich!
Welch kuriosen Weg musste der Tauschgegenstand „Schuh " oft gehen, bis er bei den Sportartikeln landete? So erhielt ein Bauer Schuhe für seine Iandwirtschaftlichen Erzeugnisse. Diese wurden dann in eine Betriebsküche einer Fabrik geliefert, worauf wir Trikots oder Hosen erhielten.

Mit Holzvergasern unserer Mitglieder Albert Germann und Peter Petry fuhren wir zu unseren Auswärtsspielen. Was kosteten die Fahrtgenehmigungen?

Gar manches Mal wurde eine Schwarzfahrt gewagt. Bald lief auch wieder ein Omnibus unseres Gründungsmitgliedes Adam Höffner mit Holzgas. Oft fuhr man morgens mit Güterwagen der Bundesbahn nach Zweibrücken und am späten Abend wieder zurück. Im „Roten Ochsen" zu Ixheim, dessen Inhaberin, Frau Ottilie Germann, aus Clausen stammte, wurde Erbsensuppe gekocht. Die Zutaten brachten wir zum Teil mit.
Zu vielen Spielen musste die Mannschaft laufen.
Die Spieler gingen zu Fuß nach Höheinöd, Waldfischbach, Rodalben usw., ohne Verpflegung, ohne Spesen, mit Dünnbier und noch größerem Idealismus. Abends kehrte man müde und abgespannt nach Hause zurück. Wie freute man sich seines Sportes, denn die langen Jahre der sportlichen Entbehrung machte die Fußballer hungrig. In dieser Zeit wurde der
alte Fußballplatz „Drei Eichen" an den Schuhfabrikanten Müller aus Pirmasens, der während des Krieges nach Clausen evakuiert war, verkauft. Man wollte hier eine neue Arbeitsstätte schaffen.

Der Kaufpreis von 13 Paar Fußballschuhe und Bargeld, waren dem Verein willkommen.

Von der Forstbehörde Waldfischbach-Süd wurde der ehemalige Turnplatz zur Verfügung gestellt. Ein Pachtverhältnis bestand nicht mehr, da der Turnverein Clausen im Jahre 1941 von der Pacht zurückgetreten war. In freiwilligem Arbeitseinsatz und auch unter Mitwirkung von sechs angestellten Arbeitern wurde der Turnplatz nach den Plänen des
Architekten Valentin Kurz, Clausen, neu angelegt.

Vorstandschaft 1952Vorstandschaft 1952Das Spielfeld wurde vergrößert und das starke Gefälle erheblich vermindert. Schienen und Loren wurden von der Firma Haardt, Pirmasens, zur Verfügung gestellt.
Das von Dieben zerstörte und geplünderte Gerätehaus wurde vom Schmiedemeister Frank mit Eisenbändern versehen und wieder verschlossen und damit den weiteren Beraubungen Einhalt geboten.

Von der Forstbehörde wurden uns Eichen und Fichten angewiesen. Damit konnte die Spielfeldeinzäunung vollendet werden. Langsam pendelte sich der Spielverkehr wieder in geordneten Bahnen ein.

Die Währungsreform im Juni 1948 brachte auch finanzielle Klärung. Die Zeiten der Kompensation waren vorbei. Da Turnvereine noch verboten waren, meldeten wir eine Turnabteilung als Untergruppe des Vereins an.

1950 fielen die letzten Schranken der sportlichen Behinderung. Der Turnverein Clausen wurde wieder selbständig. Als ersten Trainer unseres Klubs nach dem Kriege wurde Herr Willi Kalb, FK Pirmasens, verpflichtet. Es wurden beachtliche Fortschritte erzielt und in der Meisterschaft ein Mittelplatz errungen. Mittlerweile war Paul Germann aus der Gefangenschaft zurückgekehrt. Herr Kolb konnte aus gesundheitlichen Gründen das Training nicht mehr leiten, sodass Germann dieses Amt übernahm und 40-jährig noch in der 1. Mannschaft spielte.

A-Klassenmeister 1953A-Klassenmeister 19531950 nahm Paul Germann von seiner aktiven Laufbahn Abschied. Es folgte eine Zeit fast ohne festen Trainer. lm Spieljahr 1952/53 übernahm Germann wieder das Training der aktiven Mannschaften, kurz vor der Beendigung der Vorrunde. In der Rückrunde wurde kein Spiel verloren.
Die Polizei Pirmasens wurde im ersten Spiel der Rückrunde 9:0 geschlagen und das letzte Spiel in Winzeln 2:1 gewonnen. Zum ersten Mal nach dem Krieg war Clausen Gruppenmeister in der A-Klasse Süd. Gleichzeitig wurde die A-Jugend Gruppenmeister und die Reservemannschaft Pokalsieger. Der hochverdiente Jahresausflug führte an das Niederwalddenkmal und nach Rüdesheim. Den Abschluss des Ausfluges feierte man bei Tanz und Wein in Kallstadt.

Im Spieljahr 1954/55 wurden wir Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand zum Meister FC Münchweiler.

Pokalmannschaft 1956Pokalmannschaft 19561955/56 wurden wir Pokalmeister der A-Klasse Süd.
Im Entscheidungsspiel gegen Hütschenhausen in Schopp verloren wir bereits in der 2. Minute des Spieles unseren Läufer Herbert Melzer durch Beinbruch. Wir konnten das Spiel in der Verlängerung unentschieden beenden.

FK Clausen 1957FK Clausen 1957Das Wiederholungsspiel verloren wir auf dem ESV Platz in Kaiserslautern nach einer sehr schwachen Leistung 5:0 und schieden aus. 1956/57 wurden sämtliche Vorrundenspiele auswärts ausgetragen, da der angemietete Sportplatz des Turnvereins Clausen durch Umbauarbeiten nicht mehr zur Verfügung stand.

 

 

 


Neue sportliche Wege beim FK Clausen

Trainer Kurt BerndtTrainer Kurt BerndtUnter dem Trainer Kurt Berndt, vom VfR Kaiserslautern stellten sich in der Spielzeit 1958/59 die ersten Erfolge ein. Eine Saison später 1959/60 glückte der Mannschaft die Meisterschaft in der A- Klasse-Süd. Sie sicherten sich in den anschließenden Aufstiegsspielen endlich einen Aufstiegsplatz in die II. Amateurliga Westpfalz.

Die feierliche Einweihung des Sportheimes fand am 12. und 13. Juni 1965 statt.

Das Projekt konnte nur durch die fleißige Mithilfe vieler Mitglieder und den Spenden aus Industrie, Handel und Gewerbe und dem Zuschuss der Landesregierung ermöglicht werden.

 

 

 

 

Mannschaft 1958Mannschaft 1958        Diese Mannschaft wurde 1959/60 Meister der A-Klasse SüdDiese Mannschaft wurde 1959/60 Meister der A-Klasse Süd

lm Spieljahr 1965/66 glückte nun unserer Mannschaft der große Schlag. Nach spannender Runde wurden wir Meister der II. Amateurliga Westpfalz. Von 30 Spielen hatten wir 17 gewonnen, 5 Mal unentschieden gespielt und 8 verloren.

Für die Aufstiegsspiele waren wir gerüstet. Wir wollten unseren Mann stehen und uns so teuer wie möglich verkaufen. Viele glaubten nicht an den Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse.

Unsere Gegner waren:

  • Der Meister der Vorderpfalz, Arminia Rheingönheim,
  • der Nahemeister Bavaria Ebernburg und
  • Ostovia Osthofen.

Nachdem wir sämtliche Heimspiele überzeugend gewonnen hatten, waren wir punktgleich mit Ebernburg, sodass ein Entscheidungsspiel in Bad Dürkheim notwendig wurde. Vor einer beträchtlichen Zuschauerkulisse und mit großem eigenen Anhang, der den weiten Weg in sommerlicher Hitze
nicht gescheut hatte, gewannen wir in der Verlängerung mit 2:1 Toren.

Was niemand glauben konnte, Clausen, ein Dorf mit ca. 1.700 Einwohnern, hatte den Aufstieg in die 1. Amateurliga Südwest geschafft.

Diese Mannschaft wurde in der Saison 1965/66 Meister der II. Amateurliga WestpfalzDiese Mannschaft wurde in der Saison 1965/66 Meister der II. Amateurliga Westpfalz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Entscheidungsspiel in Bad DürkheimNach dem Entscheidungsspiel in Bad DürkheimUnter dem jubel unserer Anhänger, unser Mitglied David Backe, 90 Jahre jung, war unter der Zuschauerschar, wurde unsere Mannschaft vom Spielfeld getragen.

Der Bus konnte ohne die Spieler heimfahren, da die Mannschaft mit Personenwagen unserer Anhänger, nach einem Imbiss, die Rückfahrt antreten konnte. Die Meisterschaftsfeier fand am 28. Mai 1966 im Saal des Sportheimes statt.

Die Gratulation des Südwestdeutschen Fußballverbandes überbrachte Herr Kaiser, Kirchheimbolanden.

Die Festrede hielt Herr Arthur Glöckner, Pirmasens, als Kreisvorsitzender des SWFV. Viele Vereine und Gönner bekundeten schriftlich und mit Geschenken ihre Freude an unserem Aufstieg. Jeder Spieler, der am Aufstieg teilhatte, bekam zum Dank einen Trainingsanzug vom Verein.

Meisterschaftsfeier 1966Meisterschaftsfeier 1966Viele Mitglieder und Gönner sahen den kommenden Spielen in der 1. Amateurliga mit Bangen entgegen. Viele wollten sogar auf den Aufstieg verzichten, da wir spielerisch und finanziell im Konzert der "Großen" nicht mithalten könnten. Waren doch Vereine dabei, die mehr Mitglieder in ihrem Verein zählten, als Clausen Einwohner hatte. Unser sportlicher Erfolg gab uns Antrieb und wir wollten mitmischen und kein Punktelieferant werden.

Mannschaft 1966/67Mannschaft 1966/67Schon im ersten Jahr erwies sich die Mannschaft der I. Amateurliga als würdig. Am Ende erreichten wir unter 18 Mannschaften mit 10 Siegen, 11 Unentschieden und 13 Niederlagen den 13. Platz.

In Eigenleistung wurde in diesem Jahr auch unser Sportheim erweitert. Keller und Ergeschoss wurden erstellt und ausgebaut. Mit diesem Ausbau bekam unser Sportheim auch den 210 m² großen Saal, der heute für jegliche Veranstaltungen und Feierlichkeiten genutzt wird. Die Kosten beliefen sich damals auf 180.000 DM.

Dass man nach Siegen feiern konnte, zeigt uns dieses BildDass man nach Siegen feiern konnte, zeigt uns dieses BildDie ersten Spiele der Saison verliefen zunächst nach Wunsch. Niemand dachte an Abstieg, als man Ende Oktober 1967 bereits 11 Pluspunkte verbuchen konnte. Durch Verletzungen bedingte Ausfälle von Spielern standen wir am Ende der Saison auf dem letzten Tabellenplatz (6 Siege, 4 Unentschieden, 20 Niederlagen).

Nach 10-jähriger Trainertätigkeit wurde Herr Kurt Berndt, Kaiserslautern, in einer schlichten Feierstunde verabschiedet. Mit Paul Germann, übernahm ein 60-jähriger die Dienste als Trainer.

Um das Training auch abends im Freien durchführen zu können, war eine leistungsstarke FIutlichtanlage notwendig geworden. Durch einen monatlichen Zuschuss des SWFV, konnten wir dies ohne Darlehensaufnahme bewältigen.

Durch verletzungsbedingte Ausfälle und viele wirklich unglücklich verlorene Spiele brachte uns diese Saison am Ende mit 6 Siegen, 4 Unentschieden und 20 Niederlagen den letzten Tabellenplatz und den damit verbundenen Abstieg.

 Meistermannschaft 1970Meistermannschaft 1970 2. Mannschaft 19692. Mannschaft 1969

 

Egon BischoffEgon BischoffZum neuen Spieljahr wurde mit Egon Bischoff vom TSC Zweibrücken ein neuer Spielertrainer verpflichtet.
Er löste Paul Germann sen. ab, der mit 62 Jahren die aktiven Mannschaften für ein Jahr trainiert hatte.
Weiter wurden mit Werner Michelbach ( 1. FC Kaiserslautern), Dieter Streb (TuS Leimen), Karl Heinz Gabriel (FC Rodalben) und Horst Österreicher (SV Burgalben) vier neue Spieler nach Clausen geholt.
Nach erfolgreichen Freundschaftsspielen gelang ein Startsieg gegen die von Uwe Klimaschefski betreute Elf vom FC Dahn (6:1). Dreizehnmal blieb die Mannschaft des FKC hintereinander unbesiegt und verlor erstmals bei TuS Schöneberg (1:2).

Mannschaft 1970Mannschaft 1970Die Herbstmeisterschaft wurde mit 6 Punkten Vorsprung vor VB Zweibrücken errungen. Dabei war Ruprecht Haas für den vorübergehend gesperrten Torhüter Michelbach siebenmal eingesetzt worden und hatte nur ein einziges Gegentor kassiert. Schließlich wurden wir souverän mit 53:13 Punkten, 104:30 Toren und 9 Punkten Vorsprung Meister vor dem SV
Kirchheimbolanden. Somit erreichten wir die Aufstiegsrunde.

Mit 2:1 wurde Hassia Bingen zu Beginn auf eigenem Platz geschlagen, wobei Gerhard Vatter kurz vor Schluss das vielumjubelte Siegtor erzielte.

Nachdem das erste Heimspiel gegen Dudenhofen mit 0:4 verloren ging, gelang gegen SW Bad Kreuznach ein 3:1-Heimsieg und im Rückspiel im
Kreuznacher Salinen Stadion ein imposanter 5:1 -Sieg.

Paul Germann war dabei dreifacher Torschütze. Somit war der Aufstieg perfekt und die beiden restlichen Spiele in Dudenhofen (2:2) und zu Hause gegen Hassia Bingen (3:1) hatten keine Bedeutung mehr.

Wir waren wieder in der höchsten deutschen Amateurliga.,

Reservemannschaft 1970Reservemannschaft 1970Auch unsere Reserve wurde mit klarem Vorsprung Meister und verlor in der gesamten Saison nur dreimal.

 

 

 


Der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte

Mit dieser Saison beendeten Gerdi Weber, Helmut Wadle und Berthold Breiner ihre aktive Laufbahn. Sie waren viele Jahre Stützen der 1. Mannschaft. Hans Harder wechselte zu TuS Heltersberg. Die Meisterschaft war ein großer Tag, denn es wurden gleich drei Mannschaften gefeiert, da auch die A-Jugend Meister in der Kreissonderklasse wurde. Die Festansprache hiehlt Kreisjugendleiter K.-H. Leiner. Bezirksvorsitzender Theobald, Kaiserslautern, überreichte Urkunden und Glückwünsche des SWFV. Die Glückwünsche des Landrates überbrachte Kreisdeputierter Paul Durm. Geistlicher Rat Scherr, Schwester Mojola sowie das 93-jährige Ehrenmitglied David Backe weilten unter den Ehrengästen. Die Spieler der Meistermannschaften wurden geehrt und erhielten Präsente.

Nach dem Wiederaufstieg wurde die 1. Mannschaft mit drei neuen Spielern verstärkt. Dieter Bischoff, SV Waldhof, S. Schäfer, SV Bottenbach und E. Carkadija, Nowipasa - Jugoslawien.

Beide Spiele gegen den Lokalrivalen FC Rodalben wurden vor großer Kulisse verloren. 1:2 in Rodalben und 0:1 in Clausen. Mit 20:40 Punkten konnte nur der vorletzte Tabellenplatz erreicht werden. Nur dem Aufstieg des Meisters Phönix Bellheim in die Regionalliga Südwest verdankten wir den Klassenerhalt.

Leider verstorben in diesem Jahr 1971 unser Ehrenmitglied Walter Bischoff (während des Freundschaftsspieles gegen Landsweiler-Reeden) und
Vorstandsmitglied Richard Berberich allzu früh. Beider Tod hat eine spürbare, nicht überbrückbare Lücke hinterlassen.

Auch in der Saison 1971/1972 wurde das Klassenziel mit dem 9. Tabellenplatz mit 28:32 Punkte erreicht.
Zum Saisonauftakt gelang in einem begeisternden Spiel ein 2:1-Sieg gegen die Amateure des FK Pirmasens. Gegen den FC Rodalben wurde zu Hause 1:1 gespielt. Hans Busch musste dabei den verletzten Rudi Schlosser ersetzen. lm Vorspiel gewann Rodalben 2:1.

Aus der eigenen Jugend kamen Werner Melzer, Hermann Huber, Wolfgang Bernhard und S. Henke zum Einsatz. Viele Spielersperren prägten dieses Mal das Spielgeschehen. Klaus Bischoff, der ebenfalls aus der eigenen Jugend kam, wechselte zu den Vertragsspielern von Borussia Neunkirchen.

Außerdem verließen Sigi Michelbach, Peter Vatter, Wolfgang Bernhard, Blügge und K. Ankner den FK Clausen. Die Reserve belegte einen Platz in der Tabellenspitze.

Presseschlagzeilen

In den folgenden drei Spielzeiten gelang der Mannschaft stets ein guter Mittelfeldplatz. Höhepunkte dieser Spielzeiten waren jeweils die Lokalkämpfe gegen den FC Rodalben, wovon jedoch fünf verloren wurden. Nur ein Spiel endete unentschieden.

Die erfolgreichste Mannschaft aller ZeitenDie erfolgreichste Mannschaft aller ZeitenDie Saison 1973/74 wurde zum sportlichen Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte. Durch Trainer Egon Bischoff gut vorbereitet, glückte ein Startsieg gegen SC Ludwigshafen mit 4:2. Durch diesen Erfolg beflügelt blieb die Mannschaft achtmal hintereinander unbesiegt. Beim Lokalrivalen FC Rodalben gelang vor fast 3.000 Zuschauern ein 4:2 Sieg, der zugleich der erste nach vielen Jahren war. Nach einem 1:2 Rückstand, hielt Rudi Schlosser großartig einen Foulelfmeter. Die bessere Kondition unserer Mannschaft in diesem überaus dramatischen Spiel war entscheidend. Man schaffte den Ausgleich. Gerhard Vatter und Paul Germann glückten schließlich die zum Sieg notwendigen Treffer

Großer Jubel bei den vielen hundert Schlachtenbummlern. Die Herbstserie
wurde mit dem 2. Tabellenplatz beendet. Nach einer sensationellen 1:5 Heimniederlage gegen den FC Rodalben, fand sich die Mannschaft, gewann neunmal hintereinander und war nach dem 27. Spieltag mit 7 Punkten Vorsprung uneinholbarer Meister der 1. Amateurliga Südwest, sichergestellt im Spiel bei Mainz-Weisenau mit einem 3:2-Sieg.

Mannschaft 1974Mannschaft 1974Grenzenloser Jubel bei den Spielern, Betreuern und Schlachtenbummlern. Ganz Clausen stand buchstäblich Kopf, als die Mannschaft zurückkehrte. Glockengeläut und ein Hupkonzert begleiteten die Autos der Spieler und Schlachtenbummler durch den ganzen Ort.
Im Sportheim wurde bis tief in die Nacht (Zitat: Werner Melzer) "feuchtfröhlich" gefeiert.

Die Meisterschaft war das Produkt hervorragender Kameradschaft, großartiger Moral und neben der spielerischen Steigerung in dieser Saison auch dem enormen Kampfgeist der Elf, nach der Devise: "Einer für Alle, Alle für Einen" zu verdanken.

Die letzten drei Spiele hatten keinerlei Bedeutung mehr. Mit 41:19 Punkten und 77:46 Toren, wurde die Saison beendet.

Zweiter wurde der TSC Zweibrücken. Werner Melzer war mit 28 Treffern Torschützenkönig der 1. Amateurliga.

Bei der Meisterschaftsfeier im Sportheim, hielt Oberstudiendirektor Karl Lickteig die Festrede. "Es ist schon ein denkwürdiges Ereignis, das uns hier heute zusammenführt, auf das nicht nur die Sportler, sondern auch die ganze Gemeinde stolz ist. Wir feiern einen sportlichen Erfolg, der seinesgleichen sucht und als Höhepunkt in die Vereinsgeschichte eingeht."
Mit diesen Worten umriss Karl Lickteig seine Festrede.

Schwester MajolaSchwester MajolaBezirksvorsitzender Theobald und VerbandsspieI-Ausschuss-Vorsitzender Grünig überbrachten Grüße und Glückwünsche des SWFV und würdigten die einmalige Leistung. Eine Vielzahl prominenter Gäste, darunter Verbandsbürgermeister Durm, Ortsbürgermeister Weißgerber, von der Kirche Geistlicher Rat Scherr, Schwester Majola (links im Bild der vielleicht größte Fan des FK Clausen) sowie Abordnungen befreundeter Vereine.

Die Festveranstaltung wurde vom Spielmannszug Clausen, dem Streichorchester Willimowski sowie dem Männerchor Clausen musikalisch umrahmt. Die Vertreter des SWFV und des Sportbundes ehrten verdiente Spieler und Mitglieder. Die Spieler der Meistermannschaft erhielten vom Verein ein Geldpräsent.

Aufgrund der Einführung der 2. Bundesliga durch den DFB, entfiel die bisherige Oberliga der Vertragsspieler und somit der Aufstieg in diese Klasse. Die Meisterschaft berechtigte aber zur Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft, an der sich alle Meistermannschaften der einzelnen Fußballverbände beteiligen durften. Mit dem Spiel beim Saarmeister SV St. Ingbert wurde begonnen.
Durch Tore von Werner Melzer und Gerhard Vatter, gewannen wir vor 1.500 Zuschauern mit 2:1 und schufen uns eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel, das im Stadion Lindersbach ausgetragen werden musste, da unser Gesuch auf unserem eigenen Hartplatz zu spielen, vom DFB abgelehnt wurde.

Bei strömendem Regen gelang durch Tore von Paul Germann und Wendelin Guster auch im Rückspiel ein 2:1-Sieg vor 1.500 Zuschauer.

Da die Verbandsgemeinde Rodalben das Stadion anderweitig belegt hatte, mussten wir in der nächsten Runde gegen den Südbaden-Meister FC 08 Villingen in das WestpfaIz-Stadion Zweibrücken ausweichen.
Vor 2.500 Zuschauern wurde der Ex-Oberligist mit 3:0 geschlagen. Werner Melzer erzielte alle drei Treffer, darunter zwei Elfmeter. Schon zwei Tage später, am Pfingstmontag, fand das Rückspiel in Villingen statt. Über 500 Schlachtenbummler (fast ganz "Fußball-Clausen”) begleiteten die Mannschaft und bildete eine stimmgewaltige Kulisse unter den fast 2.000
Besuchern.
Nach grandiosem Torwartspiel von Rudi Schlosser, gelang es uns bereits beim ersten Konterangriff durch ein herrliches Kopfballtor von Paul Germann in Führung zu gehen. Nach dem Villinger Ausgleichstreffer erzielte Werner Melzer durch Foulelfmeter die erneute Führung. Schließlich verloren wir in den Schlussminuten nach einer wahren Abwehrschlacht
noch mit 2:3, aber das genügte, um das Halbfinale zu erreichen.

Überhartes Spiel der Villinger brachte uns zwei Verletzte .Ejup Carkadija und Werner Melzer wurden gegen Bernd Vatter und Erwin Germann ausgetauscht.

Der Gegner im Halbfinale hieß SSV Reutlingen, Meister der 1. Amateurliga Württemberg. Im ersten Spiel in Reutlingen waren wieder einige hundert Clausener Fans mitgereist. Durch verletzte Spieler gehandicapt, verloren wir etwas unglücklich mit 0:4, allerdings wurde uns beim Stand von 0:1 ein klarer Elfmeter verweigert, als Gerhard Vatter in aussichtsreicher Position gefoult wurde. Bestimmt hätte dieser Elfmeter das Spiel zu unseren Gunsten beeinflusst. 4.000 Zuschauer sahen dieses Spiel.

Drei Tage später wurde das Rückspiel wieder in der Rosenstadt Zweibrücken ausgetragen.

1500 Zuschauer waren gekommen, um eine zur aussichtslose Aufholjagd des FK Clausen zu erleben. Unter Leitung von Schiedsrichter Hontheim aus Trier hätten wir bereits zur Pause mit einigen Toren in Führung liegen müssen.
Klarste Chancen wurden vergeben, bis der Unparteiische mit einem unmöglichen Elfmeter das Spiel für Reutlingen beeinflusste. Eippert, früher FK Pirmasens, verwandelte eiskalt zum 0:1 - Pausenstand.

Der durch seinen Gegenspieler mehrfach hart getroffene Werner Melzer musste zur Pause verletzt ausgetauscht werden. Für ihn kam Erwin Germann in die Mannschaft.

Nachdem ein Clausener Treffer nicht anerkannt wurde, gelang Reutlingen das 0:2 und die Entscheidung war damit gefallen. "Höhepunkt" des Spieles war die Hinausstellung von Torwart Rudi Schlosser, als dieser wegen falscher Ausführung eines Abstoßes des Feldes verwiesen wurde. Für ihn ging Wendelin Guster zwischen die Pfosten und schließlich verloren wir noch mit 1:4.

"Man muss sich eines solchen Schiedsrichters schämen", so kommentierte Schiedsrichter-Obmann Schaumburger die Leistung von Herrn Hontheim.

Unter Polizeischutz musste er vor aufgebrachten Zuschauern das Stadion verlassen.

Der SSV Reutlingen erreichte das Endspiel in Worms gegen VfB Remscheid und wurde Deutscher Fußball Amateurmeister. Für uns aber war der Platz unter den vier besten Amateurmannschaften in Deutschland eine hervorragende und nie erwartete Platzierung.

Die Mannschaft, dies sei noch erwähnt, hatte sich für alle drei Auswärtsspiele bereits tags zuvor in ein Trainingslager begeben und sich auf die Spiele vorbereitet.

Werner MelzerWerner MelzerWerner Melzer wechselte zum 1. FC Kaiserslautern und wurde Lizenzspieler.

Ein großer Verlust für unsere Mannschaft, denn er war eine Ausnahmeerscheinung in der Amateurliga.

Mit einem 2:1 -Sieg über den Aufsteiger VfR Kim begann die Saison.
Die Spiele gegen den Lokalrivalen FC Rodalben endeten 1:1 in Clausen und 0:4 in Rodalben

Nachdem in der Saison 1975/76 das DFB Pokalspiel gegen Wormatia Worms zum Auftakt der Saison mit 0:2 verloren ging, gewannen wir das erste Punktspiel beim SV AIsenborn mit 1:0.

Durch Verletzungen und zahlreiche Spielersperren gehandicapt, kämpften wir in der Folge ständig gegen den Abstieg.

Gegen den Lokalrivalen FC Rodalben gewannen wir das Heimspiel 2:2 und in Rodalben erreichten wir ein 1:1 Unentschieden. Am Ende der Saison erreichten wir, zusammen mit dem SC Ludwigshafen und dem SV AIsenborn, den 14. Tabellenplatz punktgleich mit 26 : 42 Punkten. ln Entscheidungsspielen wurden die Absteiger gefunden, da insgesamt fünf Vereine absteigen mussten.

Das erste Spiel der Abstiegsrunde verlor der SV AIsenborn gegen den SC Ludwigshafen mit 1:2. Im zweiten Spiel, im Stadion Annweiler, war der SC Ludwigshafen unser Gegner. Zwei Tore von Helmut Sebald und ein
sagenhafter 30-Meter-Schuss von Hans Bischoff brachten vor 1.500 Zuschauern einen 3:2-Sieg, sodass uns im Spiel gegen den SV Alsenborn im Stadion Landstuhl ein Remis (2:2) zum Klassenerhalt reichte.

In einem wahren Fußballkrimi vor 2.000 Zuschauern, darunter gut 1.500 Clausener Anhänger, kam Alsenborn schon früh zu einer 2:0-Führung. Als niemand mehr eine Wende erwartete, viele Zuschauer waren schon abgewandert, erzielte Guster in der 86. Minute den Anschlusstreffer und Hans Bischoff schaffte mit einem 20-Meter-Schuss kurz vor Spielende
den vielumjubelten Ausgleichstreffer.

Unbeschreibliche Freudenszenen auf dem Rasen und auf den Rängen. Das Spielfeld war nach diesem Treffer von Clausener Schlachtenbummlern "übersät".

Anschließend wurde im Sportheim noch "kräftig" gefeiert.

Gleichzeitig bestritt Egon Bischoff sein letztes Spiel für den FKC und bereitete sich damit sein schönstes Abschiedsgeschenk. Egon Bischoff war von 1969 bis 1976 Spielertrainer unserer Mannschaft.

Für seine Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz gebührt ihm Dank und Anerkennung. Er wechselte zum SV Einöd/Saar.

Georg Petry beendete seine aktive Laufbahn. Von 1958 bis 1976 spielte er ununterbrochen in der 1. Mannschaft. Seine sportliche Haltung und Einsatzbereitschaft waren vorbildlich.

In der Saison 1976/77 wurden folgende Zugänge verzeichnet:
Dieter Welsch (SC Hauenstein), Günter Maas (SV Dellfeld) und Günther Schlick (FK Pirmasens).

Robert JungRobert JungAls neuer Spielertrainer wurde Robert Jung vom FK Pirmasens verpflichtet.
Außerdem kamen von der eigenen Jugend, Georg Bernhard, Michael Reitz und Thomas Groh zur 1. Mannschaft. Volker Schaub wechselte zum FC 08 Villingen. Nach guter Vorbereitung gelang ein glänzender Saisonstart.

Mannschaft 1976Mannschaft 1976Mit 4:0 gewonnen wir beim FV Speyer. Vor über 2.000 Zuschauern wurde in einem dramatischen Spiel der FC Rodalben mit 1:0 bezwungen. Helmut Sebald war der Torschütze. Michael Reitz gab einen glänzenden Torwarteinstand. Die Neuzugänge waren noch nicht spielberechtigt.

Das Rückspiel beim FC Rodalben wurde mit 1:4 verloren. Absoluten Zuschauerrekord brachte das Spiel gegen den Meister und Aufsteiger Wormatia Worms. Vor 2.500 Zuschauern verloren wir am Hanauer Ring stark ersatzgeschwächt, mit 0:3. Zuvor hatten wir Eintracht Kreuznach mit 0:0 aus allen Meisterschaftsträumen gerissen.

Für die neue Saison hatten wir uns viel vorgenommen, galt es doch, einen
Platz unter den ersten 6 zu erreichen.

Nach schwachem Beginn steigerte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel.

Lothar KellerLothar KellerDer FC Rodalben wurde im Heimspiel mit 2:0 bezwungen.

Nach Abschluss der Vorrunde belegten wir den 7. Platz, wobei ein großartiger 6:0-Sieg gegen die FCK-Amateure, ein 2:2 in Rodalben, das 2:1 in Kirn und ein 4:2-Sieg gegen Eintracht Kreuznach zu Buche standen.

Mannschaft 1977/78Mannschaft 1977/78Mit dem 2:0-Sieg gegen Hassia Bingen gelang es uns schließlich mit sieben Punkten Vorsprung vor dem nächstplatzierten VFR Kirn den 6. Tabellenplatz zu erreichen. Aber aller Trainingsfleiss der Mannschaft und vorzügliche Trainerarbeit von Robert Jung wurden nicht belohnt. Durch den Abstieg des FK Pirmasens aus der 2. Bundesliga und den verpassten Aufstieg des Meisters FSV Mainz 05 gelang es nicht, das gesteckte Ziel, die Südwest-Oberliga, zu erreichen.

Saison 1978/79: Der FK Clausen spielt in der "Verbandsliga Südwest". Nachdem Robert Jung den Verein verließ, wurde Mathias Volk vom 1. FC Kaiserslautern als neuer Spielertrainer verpflichtet. Von Anfang an mischte die Mannschaft in der neugebildeten Verbandsliga an der Tabellenspitze mit. Gegen den FC Rodalben gewann man in der Vorrunde mit 2:0. Dabei wurde mit über 1.500 Zuschauern der Rekordbesuch auf unserem Rasenplatz verzeichnet.

Matthias VolkMatthias VolkZum Ende der Vorrunde lagen wir auf dem 2. Tabellenplatz knapp hinter Viktoria Herxheim. Durch die lange Winterpause verzögerte sich der Spielplan um vier Wochen. Beim Rückspiel in Rodalben gab es eine bittere 0 :1-Niederlage.

Nachdem die Mannschaft am Ostermontag gegen den SV Kirchheimbolanden die Tabellenspitze erobert hatte, gab es im Heimspiel am 28. April 1979 gegen Viktoria Herxheim die erste Heimniederlage mit 0:2 in dieser Saison.

Die Mannschaft war zuvor 14mal hintereinander siegreich geblieben. Diese Niederlage brachte gleichzeitig Viktoria Herxheim wieder die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung vor unserer Mannschaft. Bei einem Heimsieg über Herxheim hätten wir die Meisterschaft so gut wie sicher gehabt. Bei diesem Spitzenspiel waren über 1.500 Zuschauer
Zeugen eines verdienten Herxheimer Sieges. Die noch ausstehenden vier Spiele im Mai 1979 mussten die Entscheidung über die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Amateuroberliga Südwest bringen.

Doch am Ende hatte Herxheim die Nase vorn.

 1979/80: Vizemeister der Verbandsliga1979/80: Vizemeister der Verbandsliga  Mannschaft 1980Mannschaft 1980


Saison 1980/81.
Gerhard VatterGerhard VatterDer FKC wird Meister der Verbandsliga Südwest.
Gerhard Vatter, ein echtes Clauser Eigengewächs, hatte für diese Runde das Sagen als Spielertrainer. Er hatte Mathias Volk abgelöst. Drei Jahre hintereinander war der FKC knapp an Meisterschaften und dem Aufstieg in die Oberliga gescheitert. "Neue Besen kehren gut", sagt der Volksmund.
Auch der neue Spielertrainer Gerhard Vatter?

Es fing gut an. Der FKC setzte sich an die Spitze der Tabelle. Doch dann musste die Vatter-Elf zum Abstiegskandidaten Wormatia Worms und kassierte mit 2:1 die allererste Saisonniederlage. Es sollte sogar noch schlimmer kommen: Vor eigenem Publikum zog der Ludwigshafener SC dem FKC mit 2:3
einen weiteren dicken Strich durch die Meisterschafts-Rechnung.

 

Die FK Clausen Meistermannschaft von 1981Die FK Clausen Meistermannschaft von 1981

Gerhard Vatter ein Name der untrennbar mit dem FKC verbunden ist. Er begann 1957 als Jugendspieler, ‚wechselte 1968 ins aktive Lager, war Mitglied der Meistermannschaft von 1974, FKC Trainer von 1980 bis 1983 und 1987.

Die dritte Schlappe folgte mit dem 2:1 beim VfR Baumholder, die vierte daheim mit 2:3 gegen die SG Harxheim.

Doch dann setzte die Clauser Truppe zum sagenhaften Sturm auf Meisterehren an: 17 Spiele in Folge ohne Niederlage!
Am Ende wies die Vatter-Elf folgende Statistik auf: 52:16 Punkte, 94:33 Tore, 22 Siege, 8 Remis und nur 4 Niederlagen.
Mit Gerhard Vatter als Spielertrainer hatte der FKC die Meisterschaft und den Aufstieg in die höchste südwestdeutsche Fußballklasse, die Oberliga, geschafft.

 Unbeschreiblicher JubelUnbeschreiblicher Jubel  FK Clausen 1981/82 FK Clausen 1981/82


Der FK Clausen spielt in der "Oberliga Südwest".

Hasborn 1982Hasborn 1982Kaum war der Alltag nach der Meisterschafts-Euphorie und der Aufstiegsfreude eingekehrt, gab Spielausschuss-Vorsitzender Lothar Keller die Losung für die anstehende Spielzeit aus:
„Mit dem ersten Anpfiff zur neuen Saison beginnt der Kampf gegen den Abstieg."

Zahlreiche Schlachtenbummler begleiteten unsere Mannschaft  nach HasbornZahlreiche Schlachtenbummler begleiteten unsere Mannschaft nach HasbornUnd er sollte Recht behalten. Zunächst wurden vor der Runde einige Neulinge in den Kader geholt: Volker Theis, Jürgen König, Harald Weißgerber, Andreas Busch, Peter Hauck und Stefan Ludy.

Schon nach dem ersten Spiel bei Hassia Bingen, das 4:2 verloren wurde, war das Abstiegsgespenst ständiger Begleiter der Vatter-Elf in der Oberliga. Vor dem letzten Spiel beim SV Hasborn stand doch noch ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont: Bei einem Punktgewinn des FKC und gleichzeitiger Schützenhilfe des FC Homburg, der den FCK Amateuren
beide Zähler abknöpfen musste, konnte das rettende Ufer noch erreicht werden. Nur noch zwei Minuten waren in Hasborn zu spielen. Spielstand 1:1, Foulspiel der Hasborner. Blitzschnell spielte Roland Germann das Leder zu Harald Bütow, der sofort in Richtung Tor sprintete, schoss und der Ball war im Netz.

Die zweite Saison in der Oberliga Südwest.

FK Clausen in der Saison 1983/84FK Clausen in der Saison 1983/84"Diesmal sind wir wesentlich ausgeglichener besetzt und haben ein größeres Spielerpotential".
Hoffnungsvolle Werte vor Rundenbeginn von Spielertrainer Gerhard Vatter. Er hatte die Plätze 13 bis 15 im Visier. Dies, obwohl mit Volker Theis, Hans—Günther Zahalka und Stefan Dauer, Mittelfeld-Leistungsträger ersetzt
werden mussten.

Neu hinzugekommen waren Ralf Weishaar, Klaus Bischoff, Thomas Bohl, Herbert Keller, Andreas Mühlbauer und Matthias Reh - Aber auch diesmal sollte es anders kommen, Schon in der Vorbereitungsphase verletzte sich mit Lothar Rutz ein sehr wichtiger Angriffsspieler. Er fiel für die gesamte Runde aus. Dem FKC fehlte ein Goalgetter. Am Ende konnten
wir nur den viertletzten Platz belegen, der den Abstieg in die Verbandsliga bedeutete.

Trainer Gerhard Vatter verließ den FKC nun aus beruflichen Gründen und wechselte nach Münchweiler. Neuer Trainer wurde Franz Schwarzwälder.
Die Ära des einstigen Klassetorhüters aus der Alsenborner Ausnahmemannschaft begann. Schwarzwälder war zuvor Jugendtrainer beim FSV Mainz 05. Der Hanauer Ring war nun seine erste Trainerstation bei einem aktiven Team.

Saison 1983/84
Der FK Clausen musste nun eine völlig neue Mannschaft formieren. Es galt diese zu einer Einheit zusammenzuschweißen.
Gleich zwölf Spieler hatten den Verein verlassen. Vornehmlich blutjunge Nachwuchsakteure aus der eigenen Talentschmiede sowie aus dem Fohlenstall des 1. FC Kaiserslautern sollten die Lücken füllen. Und dies gelang auch auf
Anhieb vortrefflich.

Die neue Mannschaft wurde mit Franz Schwarzwälder Zweiter und errang die Vize-Meisterschaft.

In der Vorbereitungszeit hatte eine Gruppe von rund 60 Spielern, Spielerfrauen, Freundinnen, Trainer und Vereinsangehörige eine Reise nach Amerika unternommen. "Aktiv—Urlaub" nannte der Trainer den USA—Trip, bei dem auch einige Spiele absolviert wurden.

"Aktiv-Urlaub" in der USA   "Aktiv-Urlaub" in der USA   "Aktiv-Urlaub" in der USA  "Aktiv-Urlaub" in der USA  "Aktiv-Urlaub" in der USA  "Aktiv-Urlaub" in der USA  "Aktiv-Urlaub" in der USA

Die Geschichte hatte uns inzwischen jedoch eingeholt. Trainer Franz Schwarzwälder verließ auf eigenen Wunsch den FK Clausen, um eine berufliche Chance am Schopf packen zu können. Seine begonnene Aufbauarbeit konnten wir besonnen fortsetzen. Obwohl es in der laufenden Spielzeit (noch) nicht ganz nach Wunsch gelaufen war, wollten wir nicht
aufstecken. Die Devise lautete, wie schon immer beim FKC: "Jetzt erst recht!"

Gemütlich war es stets bei den "Unermüdlichen“. Beim USA-Trip wurden alte Freundschaften aufgefrischt und neue gewonnen.

Trainer Harald BütowTrainer Harald BütowJubiläum: 65 Jahre FK Clausen mit dem Ziel nach oben.

So lautete das Motto auf der Festschrift zum 65. Vereinsjubiläum 1984, das wie immer festlich begangen wurde. Die Mannschaft folgte diesem Motto und machte ihrem Verein das schönste Jubiläumsgeschenk, nämlich die Meisterschaft in der Verbandsliga Südwest 1984/85. Wolfgang Gütschow hielt damals "Rück- und Ausblicke" unter dem Thema: Wieder im Ring mit den "Großen".

Meister der Verbandsliga 1984/85  Die Meisterschaft ist perfekt.

 

Die Oberliga hat sie wieder:

"Fußball-Verbandsligist FK Clausen sicherte sich mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Edenkoben am letzten Spieltag
den Titel und steht nach zweijähriger Abstinenz wieder im Amateur-Oberhaus. Ein großartiger Triumph für den kleinsten Verbandsliga—Ort ( ca. 1600 Einwohner)."

Die "Dorfmannschaften" schienen es den "Städtern" zu zeigen, denn auch in der Oberliga sicherte sich mit dem FSV Salmrohr die Mannschaft aus dem kleinsten Ort der Liga (700 Einwohner) den Titel.
Und was den Erfolg des FK Clausen ausmachte, konnte man noch am Abend nach dem Spiel in Rodalben beobachten: Der Verein, die Mannschaft, ja das ganze Dorf waren eine eingeschworene Gemeinschaft.

Während der FK Clausen im fünf Kilometer entfernten Rodalben nach dem 5:0-Sieg vom Platz schritt, Iäuteteten oben
auf der Höhe in Clausen die Glocken der katholischen Kirche. Schwester Majola hatte, wie schon vor vier Jahren, als der FKC erstmals in die Oberliga aufgestiegen war, eigenhändig die Stricke betätigt. Nun, die 83jährige kannte ihre Clauser Fußballer, denn viele von ihnen waren bei ihr in den Kindergarten gegangen.

Ein zweites Mal gab es Glockengeläut, als der Clauser Tross in den Heimatort einfuhr. Eine Blaskapelle empfing die Meistermannschaft am Ortseingang. Spielertrainer Harald Bütow wurde mit der Schubkarre ins Sportheim gekarrt, Hunderte von Menschen, ob Kind, ob Greis, säumten die Straßen, jubelten und applaudierten. Jeder Autofahrer, der den Clauser Ortseingang aus Richtung Rodalben passierte, bekam von begeisterten Einwohnern Sekt gereicht, zweimal, dreimal, oft gar viermal. Und immer wieder im Hintergrund das Geläut der Kirchenglocken.

Das Oberliga-Team 1985/86Das Oberliga-Team 1985/86Das ist Fußball-Clausen, wie es lebt.

Mit Trainer Harald Bütow und den Neuzugängen Bert Balte und Norbert Paul vom FKP, erreichte der FK Clausen in diesem Meisterschaftjahr der Oberliga Südwest mit 29:39 Punkten einen beachtlichen 11. Tabellenplatz.
Herausragende Ergebnisse waren dabei jeweils ein 1:1-Unentschieden gegen den Lokalrivalen FKP zu Hause und in Pirmasens. Außerdem trotzte man dem späteren Vizemeister Eintracht Trier mit Harald Kohr, sowie dem spielstarken FSV Mainz 05 zu Hause ein torloses Unentschieden ab.

Oberliga-Saison 1986/87
Unter Trainer Hans Günter Müller gelang zunächst mit 8:4 Punkten ein furioser Saisonstart.

Die Oberliga-Mannschaft 1986/87Die Oberliga-Mannschaft 1986/87Berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Steigerung der Spielstärke machte man sich durch die Reamateurisierung des ehemaligen FCK Profis Werner Melzer, der bei seinem Heimatverein ab Oktober spielberechtigt wurde.

Doch es sollte ganz anders kommen. Von Spiel zu Spiel verlor die Mannschaft nicht nur die Punkte, sondern auch das Vertrauen in ihr Können. Schließlich trennte man sich Mitte März von H.G. Müller und verpflichtete Gerhard Vatter. Er
sollte das drohende Abstiegsgespenst bannen.

Bis zum Saisonende erreichte er mit der Mannschaft 11:11 Punkte und mit insgesamt 27:41 Punkten den 15. Tabellenplatz. Aber wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem punktgleichen SV Leiwen, war der Abstieg zusammen mit dem SV Elversberg, dem SV Edenkoben und dem ASC Dudweiler nicht mehr zu verhindern. Dabei hatte der FK Clausen in diesem Spieljahr zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte dem Lokalrivalen FKP auf eigenem Platz eine 0:1 Niederlage beigebracht und sich zu Hause, wie schon so oft, mit einem 1:1 Unentschieden vom FKP getrennt. 1800 Zuschauer sahen dieses Lokalderby.

Saison 1987/88: Wieder in der Verbandsliga
Mit der Verpflichtung des Exprofis Reinhard Meier vom 1. FCK als neuen Trainer, wurden die Weichen auf die Meisterschaft und den Wiederaufstieg gestellt.
Lange Zeit hielt auch der Zweikampf mit dem SV Edenkoben um die Tabellenspitze an. Am Saisonende sprang allerdings nur der 3. Tabellenplatz mit 39:29 Punkten heraus.

Die FKC - Mannschaft der Saison 1988/89Die FKC - Mannschaft der Saison 1988/89Saison 1988/89
Auch in dem gerade zu Ende gegangenen Spieljahr hoffte der FK Clausen unter seinem neuen, altbekannten Trainer Egon Bischoff, lange Zeit ein gewichtiges Wort bei der Vergabe der Meisterschaft mitzureden.

Erst eine lange Verletzungsphase mehrerer Stammspieler warf uns diesmal aus dem Rennen. Mit 36:32 Punkten stand die Mannschaft auf dem 7. Platz der Abschlusstabelle.


Schleichendes Abstiegsgespenst über dem Hanauer Ring

Saison 1989/90: Starker Aderlass

Der neue FKC—Trainer Willi Jahnen, 1982 mit der A-Jugend des FKC Meister der Bezirksliga, sah sich einem schwierigen Neuaufbau gegenüber.
Die Leistungsträger Roland Germann, Wolfgang Görlich, Michael Klein, Udo Busch, Volker Stegemann und Ralf Weishaar hatten den Verein verlassen.

Neue Spieler, wie Axel Kemmler, Ingemar Höh, Dieter Lutz, Jürgen Schellenbaum oder Marc Volberg mussten in die Mannschaft integriert werden.

Dieser Aderlass erwies sich letztlich als zu schwere Hypothek und so beendete man die Saison als Zwölfter mit 23:37 Punkten.

Die herausragenden Spiele der neuformierten Elf waren das 5:2 gegen den auswärtsstarken VfL Grünstadt, das 0:0-Heimremis gegen den Meister SC Hauenstein und der 4:1 -Erfolg beim FV Speyer.

Saison 1990/91: Mit Werner Melzer wieder im Titelrennen

Nachfolger von Willi Jahnen wurde Werner Melzer, der 1974 mit dem FKC Meister der I. Amateurliga geworden und von 1975-1986 Profi beim 1. FC Kaiserslautern war.

Es sollte das bisher erfolgreichste Verbandsligajahr des FKC seit dem Abstieg 1987 werden.

Anfangs gab es ein 3:1 gegen Baumholder. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Birkenfeld am 16. September 1990 stand der FK Clausen zum bisher letzten Mal an der Tabellenspitze der Verbandsliga.
Es folgte ein knapper 1:0-Erfolg gegen den Rivalen TSG Pfeddersheim vor 500 Zuschauern am Hanauer Ring, ehe ein 2:7 beim ASV Landau die Melzer—Elf wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Ein 3:3 im "Kerwespiel" gegen Phönix Bellheim kostete endgültig die Pole—Position.

Zum Spitzenspiel bei Viktoria Herxheim (0:3), das 800 Zuschauer sahen, fuhr man erstmals seit längerer Zeit wieder mit dem Bus. Auch das Rückspiel am Hanauer Ring (0:2) vor 400 Zuschauern gewannen die Herxheimer und stiegen am Saisonende in die Oberliga auf. Der FKC wurde mit 38:22 Punkten Dritter.

Saison 1992/93

Stephan LudyStephan LudyStephan Ludy wurde neuer Spielertrainer am Hanauer Ring, ein echtes Clauser Eigengewächs, der nach dem Abstieg des FK Pirmasens aus der Oberliga 1992 nach nur einem jahr wieder an den Hanauer Ring zurückkehrte. Mit ihm kamen mit den Jungtalenten Steffen Heß, Rainer Wadle und jochen Busch fast ausschließlich unerfahrene Spieler in die Mannschaft.

Routiniers wie Werner Höh, Roland Germann und Günter Maas hatten ihre Laufbahn beendet und waren kaum zu ersetzen. Auch Stammtorwart Frank Buchmann und die Leistungsträger Bernd Mutter und Ralf Müller hatten mit schweren Verletzungen zu kämpfen und Buchmann konnte kein einziges Spiel absolvieren.

Den Auftakt bildete ein sensationeller 3:2-Sieg beim Titelanwärter 1. FC Kaiserslautern, ehe eine 0:4-Heimpleite gegen TuS Hohenecken die Ludy-Elf schnell in den Alltag zurückhalte.

Der erste der insgesamt drei Lokalkämpfe gegen den FC Dahn ging zwar mit 0:3 verloren, doch siegte man vor der besten Kulisse seit 1987 (600 Zuschauer) mit 4:2 gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten FK Pirmasens am Hanauer Ring.
Dem späteren Meister SC Hauenstein musste man sich vor 500 Besuchern mit 0:1 beugen, ehe eine schwarze Serie von 0:10 Punkten und eine nicht enden wollende Verletzungsmisere die Elf in akute Abstiegsgefahr brachte.

Der 17. Spieltag sah den FK Clausen nach 1:5 beim TuS Hohenecken sogar als Tabellenletzten. Eine gespannte Ruhe herrschte in der Winterpause, aus der man mit einer dicken Überraschung in die noch verbleibenden 14 Spiele ging: 1:1 gegen die FCK Amateure vor 500 Zuschauern auf dem gefürchteten Hartplatz, dem noch der ein oder andere Abstiegsfight bevorstand. Die aufopferungsvoll kämpfende junge FKC Mannschaft wuchs in dieser Phase der Saison über sich hinaus. Dann zog sich Stephan Ludy am Faschingsdienstag, nur wenige Tage vor dem als "Abstiegsendspiel" titulierten Duell beim Mitkonkurrenten FK Pirmasens, einen Bänderriss zu.

In einer Blitzaktion verpflichtete Paul Germann den Ex-Profi Reinhard Meier, der schon 1987/88 FKC—Coach gewesen war und zusammen mit dem frisch operierten und auf Krücken gestützten Stephan Ludy die Mannschaft in diese richtungsweisende Partie führte.
Vor 400 Zuschauern, darunter gut 150 aus Clausen, gewann man mit 3:0 durch Tore von Gerhard Weber (2) und Bernd Mutter im Städtischen Stadion und lag nun schon vier Zähler vor dem FKP. Auch der Konkurrent aus Spabrücken wurde mit 3:1 am Hanauer Ring besiegt, ein wichtiger Schritt zum rettenden Ufer. Nochmal eng wurde es vor dem letzten Spieltag. Denn man brauchte im Heimspiel gegen den SV Guntersblum unbedingt noch einen Punkt, um ganz sicher nicht abzusteigen.

Gleichzeitig musste Kreuznach zuhause gegen Zeiskam verlieren. Doch zunächst sah es am Hanauer Ring gar nicht nach einem "Happy-End" aus, denn zur Pause führten die Gäste mit 2:0. Gerhard Weber und Stephan Ludy sorgten für den umjubelten Ausgleich, was aber immer noch nicht die Rettung bedeutete, denn in der 76. Minute brachte Döhren Guntersblum erneut mit 2:3 in Führung.

Ein Tor von Stephan Ludy in der 83. Minute sicherte dem FK Clausen die Zugehörigkeit zur Verbandsliga. Nur kurz darauf verkündete Stadionsprecher Paul Germann das Endergebnis aus Kreuznach, 0:1. Die Rettung war perfekt. Kreuznach, Eisenberg und Spabrücken sowie der traditionsreiche FK Pirmasens stiegen ab.

Saison 1994/95

FK-Clausen in der Saison 1993/94

Der FK Clausen wurde Vorletzter in der Verbandsliga Südwest.

Da aber mit Bavaria Ebernburg nur ein Verein absteigen musste und aus der Oberliga keiner hinzukam, stand der Nichtabstieg bereits lange vorher fest. Einziges Highlight einer müden Saison war das Gastspiel vom späteren Meister SC Idar-Oberstein (0:3) vor 500 Zuschauern.

Saison 1995/96

Die letzte Saison unter Spielertrainer Stephan Ludy.

Der FK Clausen landete auf dem elften Tabellenplatz.

Das denkwürdigste Spiel war das 3:3 beim Aufsteiger FK Pirmasens, wo man vor 400 Zuschauern einen 0:3-Rückstand noch aufholte. Zuhause verlor der FKC 1:5 gegen den FKP vor 500 Fans, wobei es dabei zum Duell der "Kapi"-Brüder Reiner Wadle (FKC) und Harald Wadle (FKP) kam.

Saison 1996/97

Auch diese Saison wurde für den FK Clausen ein Ringen um den Klassenerhalt. Das Spiel gegen den späteren Meister FK Pirmasens (0:1) brachte mit 1000 Zuschauern die bis dato beste Heimkulisse in der Verbandsliga.
Ein weiteres Highlight war das Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, das 1.500 Zuschauer im verschneiten, mühevoll von FKC—Helfern geräumten Rodalber Lindersbach-Stadion sahen.

Der FKC verlor "nur" mit 2:4. Im letzten Punktspiel, dem "Abstiegsendspiel" gegen den FV Speyer unterlag die von Harald
Wadle und Gerhard Ludy trainierte FKC-Elf, die nicht nur an diesem Tag unmotiviert wirkte, mit 1:3 und musste zwei Wochen lang auf den günstigen Ausgang der Oberliga-Saison hoffen.

Ausgerechnet zum "Hawe-Fest" gab es Tränen der Freude bei den treuen FKC-Anhängern. Die TSG Pfeddersheim siegte 2:0 bei der SV Wittlich, der FKC blieb drin.

Saison 1997/98

Spielertrainer Harald WadleSpielertrainer Harald WadleAbermals hieß es "Abstiegskampf pur" für Spielertrainer Harald Wadle und sein Team.

Mit der Minimalbilanz von 23 Punkten wurde man, wie schon 1996/97, Drittletzter und empfing am letzten Spieltag den Titelanwärter Wormatia Worms. Das Meisterstück (6:0) der von 1.000 stimmgewaltigen Fans in der Westpfalz begleiteten Wormatia sahen am Hanauer Ring 1110 Zuschauer, absoluter Verbandsliga Rekord seit 1987. Am Hanauer Ring herrschte Riesenstimmung.

Danach durfte erneut gezittert werden, doch auch diesmal rettete ein Oberligist dem FKC den Kopf: Hassia Bingen schaffte den Klassenerhalt und der FKC blieb somit erneut in der Verbandsliga.

Saison 1998/99

Auch diese Saison brachte mehr Niederlagen als Siege und der FKC bangte bis zum Schluss - wie in den letzten Jahren eigentlich üblich - um den Klassenerhalt.

Am Ende konnte Trainer Hans Bischoff das Team aber doch in der Verbandsliga halten. Erleichterung machte sich breit, auch wenn ein paar Pessimisten schon die nächste Saison fürchteten.

Saison 2002/03

Stefan NagyStefan NagyAbstiegskampf und Abstieg bis in die Bezirksliga.

Schon vor der Saison 2002/03 rechneten viele mit dem Abstieg des FK Clausen, der sich in den vorherigen Jahren immer noch knapp in der Verbandsliga hatte halten können. Mit einer Mischung aus gestandenen Verbandsliga-Fußballern und jungen Spielern aus unterklassigen Vereinen ging der FKC in seine Saison.

Trainiert wurde die junge Mannschaft von Stefan Nagy und Co-Trainer Steffen Brill.

Schon von Anfang an bemängelte der Trainer, dass der Kader zu klein und die Trainingsbereitschaft zu gering sei.
So verstärkte man sich nach den ersten Spielen mit Ovidiu Hoban, Sorin Vajnagi (beide Rumänien) und Almir Melunovic (Jugoslawien).

Gleich der erste Spieltag brachte eine 6:1 -Niederlage gegen SV Viktoria Herxheim und den damit verbundenen letzten Tabellenplatz. Direkt im 2. Saisonspiel sorgte die Mannschaft für Wiedergutmachung und besiegte die TuS Mechtersheim mit 2:1. Danach folgte eine Serie von 7 Niederlagen und nur 2 Unentschieden (1:1 gegen Hechtsheim und 2:2 gegen den
aktuellen Tabellenletzten Horchheim. Der FKC landete auf dem letzten Tabellenplatz.

Mit Megovic, einem Cousin von Melunovic‚ verstärkte ein weiterer Jugoslawe die Schwarz—Gelben. Ebenso kehrte der Routinier Gerhard Weber in die Mannschaft zurück und Wendelin Guster übernahm das Coaching von der Außenlinie, um Spielertrainer Stefan Nagy zu unterstützen. Ein 4:1-Derbysieg gegen den SV Hermersberg war der Lohn der Mühen und brachte den zweiten Saisonsieg.

Nach zwei weiteren Niederlagen schaffte der FK Clausen am 17. Spieltag einen 4:0-Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Alzey, bei dem der kleine Melunovic drei Tore erzielte. Die vorerst letzten Höhepunkte der Saison waren das trotzige 0:0 beim späteren Meister Hassia Bingen und ein erneuter Sieg (3:2) gegen den Lokalrivalen aus Hermersberg.

Der FK Clausen war vor dem letzten Spieltag 14. der Tabelle und musste im letzten Spiel gegen die TuS Neuhausen mindestens einen Punkt holen und gleichzeitig auf Schützenhilfe von Viktoria Herxheim (gegen SV Horchheim (15.) und
des SV Niederauerbach (gegen SG RWO Alzey (16.) hoffen. Doch vorerst sah es nach einer Niederlage im Entscheidungsspiel aus, als der FKC mit 0:1 in Rückstand geriet. Erst Steffen Brill leitete mit seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 den späteren Erfolg ein, den Sebastian Guster per Kopfballtor und Reiner Wadle mit einem Elfmeter besiegelten.

Kurz danach verkündete Stadionsprecher Paul Germann die Ergebnisse der anderen Spiele. Der SV Horchheim spielte nur 1:1-Unentschieden gegen Viktoria Herxheim und RWO Alzey verlor sogar mit 0:3 gegen den SV Niederauerbach. Somit stand fest: Der FK Clausen bleibt in der Verbandsliga.

Nach der Saison verließen der immer souveräne Manndecker Timo Melzer (Hamburg) und Reiner Wadle (SV Schopp) den FK Clausen.

Saison 2003/04

Volker TheisVolker TheisAuch die Marschrichtung in dieser Saison war von Anfang an klar: Abstiegskampf. 

Der FK Clausen setzte mit dem neuen Trainer Volker Theis erneut auf junge Spieler und verstärkte sich mit Tobias Müller, Alexander Guster, Nico Germann, Tobias Würtz, Sandro Marinello und später mit dem Brasilianer Andre Luis Mariano.

Das war unser Kader für diese Saison: Tobias Müller, Steffen Brill, Oliver Hundemer, Knut Riegel, Marco Heim, Andre Luis Mariano, Jochen Busch, Timo Heim, Sebastian Guster, Alexander Guster, Ovidiu Hoban, Tobias Würtz, Sandro Marinello, Nico Germann, Benjamin Brödel. Volker Theis.

Den Verein verließen: Timo Melzer (Hamburg), Reiner Wadle (FC Schopp), Kuchenbrod (SV Niederauerbach), Jovanovski (TSV Wilgartswiesen), Vajnagi (Rumänien), Melunovic (TuS Hohenecken), Mujovic (unbekannt).

Abermals begann die Saison mit einer Niederlage (1:3 gegen Südwest Ludwigshafen), der FK Clausen fand sich gleich auf dem 14. Tabellenplatz wieder.

Nach dem dritten Spieltag verließ Steffen Brill, der in der vorherigen Saison noch Co-Trainer war, im Streit mit Volker Theis, den FK Clausen in Richtung Niederauerbach.
Die Saison war geprägt von vielen unglücklichen Niederlagen, die meist erst in den Schlussminuten besiegelt wurden. Gegen die Gegner an der Tabellenspitze konnte man aber meist ein Unentschieden erringen.

Der brasilianische Neuzugang Mariano entwickelte sich zu einem "Star" am Hanauer Ring und wurde zuerst vom FK Pirmasens und später vom 1.FC Kaiserslautern stark umworben.
Die späteren drei brasilianischen Neuzugänge Peterson Wagner, Jeso Da Silva und Jose Goncalves konnten den FK Clausen leider nicht weiter verstärken und absolvierten daher nur wenige Spiele im Trikot der Schwarz—Gelben. Trauriges Highlight der Saison war wohl die 4:0-Niederlage im Lokalderby gegen die SG Bruchweiler. Am Ende jedoch landete der FK Clausen verdient mit drei Punkten Vorsprung auf dem drittletzten Tabellenplatz und verweilte somit abermals weiterhin in der Verbandsliga.

Saison 2004/05

Wendelin GusterWendelin GusterHarald Wadle wurde Trainer und sollte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Dirk Brodel das erneute Ziel Klassenerhalt auch in dieser Saison erreichen. Abermals startete der FK Clausen mit einer Niederlage (2:0 gegen den Aufsteiger ASV Fußgönheim) und fand sich wie schon in der Saison zuvor auf dem 14. Tabellenplatz wieder. Erst im fünften Spiel gelang der erste Saisonsieg (2:1 gegen Hermersberg) und nach einem 3:2-Sieg gegen den damaligen Tabellenführer TuS Hohenecken errang der FKC den 11. Tabellenplatz.

Leider musste Harald Wadle aus beruflichen Gründen etwas zurückstecken und Gerhard Ludy übernahm das Training der Mannschaft, bis in der Winterpause Wendelin Guster das Traineramt übernahm. Trotzdem kam der FKC nicht mehr zurück, fand sich auf dem 14. Tabellenplatz wieder und stand schon zwei Spieltage vor Saisonende als dritter Absteiger fest.

Fassungslosigkeit herrschte bei den Fans, die ihre Mannschaft in den jahren zuvor als "Unabsteigbar" bezeichnet hatten.

Mit einem halben Dutzend Tore und einem 6:2-Sieg verabschiedete sich der FK Clausen aus seinem bis dato letzten Verbandsligaspiel.

Im Jahr 2005 meldete der FK Clausen seit langem wieder eine 1b-Mannschaft an.

Außerdem wurde der Hartplatz mit Hilfe von vielen freiwilligen Helfern und Spendern neu hergerichtet. Bei der großen Weihnachtsfeier wurden insgesamt 20 goldene, 32 silberne Nadeln und 80 Urkunden verliehen. Paul Germann wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

07 Mannschaftsfoto 2005Mannschaftsfoto 2004/05

Saison 2005/06

Thomas RemarkThomas RemarkIn der anstehenden Spielzeit übernahm der ehemalige Bundesliga-Stürmer Thomas Remark (31 Tore in 121 Bundesligaspielen für Hertha BSC Berlin und Waldhof Mannheim) das Traineramt und führte den FK Clausen in seine erste Landesliga-Saison, die der FK Clausen mit einem 7. Tabellenplatz beendete.

Leider sorgte nur der Trainer selbst für den Höhepunkt der Saison, als er kurz vor Saisonende neben Jens Reisdorf auch Marc Dully und Nico Germann für seinen neuen Verein Röchling Völklingen ohne Absprache mit den Verantwortlichen des FK Clausen abwarb. Wendelin Guster warf Remark darauf hin raus und übernahm den Trainerposten abermals selbst.

Saison 2006/07

Mirko BitzerMirko BitzerMirko Bitzer übernahm in der Saison 2006/07 das Training der abermals sehr jungen Mannschaft.

Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt geriet der FK Clausen in eine Schwächephase und verlor 9 Mal in Folge. Mirko Bitzer kapitulierte und trat zurück. Abermals lag es an Wendelin Guster das Traineramt zu übernehmen. Er rettet den FKC auf den 14. Tabellenplatz, der ein Entscheidungsspiel gegen den Punktgleichen SV Mackenbach bedeuten sollte.

Highlights der Saison waren der 8:1-Sieg gegen den VfR Baumholder, sowie die 8:0-Niederlage gegen den späteren Meister SG Blaubach-Diedelkopf.

Am 23. Mai 2007 um 18:30 Uhr wurde das Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Heltersberg angepfiffen. Die frühe Führung von Mackenbach (5.) konnte Sebastian Schächter in der 24. Spielminute egalisieren, wodurch sich die Mannschaften mit einem 1:1 in die Halbzeitpause verabschiedeten. Nach dem Wiederanpfifff ging der FK Clausen mit 2:1 in Führung. Marcel Engel verwertete eine Flanke des starken Kai Hildebrandt, welcher mit einer gelben Karte behaftet, anschließend Rot sah.
In Unterzahl konnten die Schwarz-Gelben die Führung bis zur 73. Minute verwalten, bis Geib den Ball ins Tor von Markus Ziegler köpfte und somit den 2:2-Ausgleich erzielte. Der gerade erst eingewechselte Dominic Wafzig verlor daraufhin die Nerven und trat noch vor dem Wiederanpfiff einen Mackenbacher Spieler um und sah dadurch zu Recht die rote Karte. Clausen war von nun an mit zwei Mann weniger auf dem Platz und kassierte das 2:3 in der 84. Spielminute.

Diese Niederlage war folgenschwer für den FK Clausen und ließ ihn nach nur zwei jahren erneut eine Klasse tiefer absteigen. Die vielen mitgereisten Clauser konnten es nicht fassen.

Saison 2007/08

Reiner Wadle und Andre Groß übernahmen gemeinsam das Training des FK Clausen.

Highlights dieser Saison bildeten die beiden höchsten Siege: 7:2 gegen SG Blaubach-Diedelkopf II und 5:0 im letzten Spiel gegen den SV Hinterweidenthal. Leider ein trauriges Highlight war das abgebrochene Spiel gegen den SV Kirchheimbolanden, nach dem keine der Mannschaften die Punkte zugesprochen bekam. Der FK Clausen beendete die Saison mit einem guten 5. Tabellenplatz, wobei die Schwarz—Gelben an den Spieltagen 9 und 10 sogar den zweiten Tabellenplatz
innehatten. Michael Kuppich wurde mit 34 Treffern der Torschützenkönig der Bezirksliga Südwest.

Saison 2008/09

Werner MelzerWerner MelzerMit Werner Melzer kam in der gerade zu Ende gegangen ein echtes Clauser Urgestein als Trainer an den Hanauer Ring. Wendelin Guster rief von Anfang an den Sturm auf die Tabellenspitze aus und erklärte die Meisterschaft als Ziel des FK Clausen. Dazu sollte es allerdings nicht ganz reichen.

Mit späten Gegentoren im Nachholspiel gegen Eppenbrunn (3:3) und am 27. Spieltag gegen TuS Hohenecken II (1:1) und entscheidenden Niederlagen gegen den späteren Meister SV Nanzdietschweiler (2:4), den FV Kusel (0:4) und die SG Eppenbrunn (2:5 am 2. Spieltag) verspielte man sich am Ende die Meisterschaft und der FK Clausen musste dem SV Nanzdietschweiler mit einem Punkt den Vortritt lassen. Dabei war der FKC an mehr als der Hälfte der Spieltage Tabellenführer und wurde erst am 23. Spieltag von Nanzdietschweiler abgelöst.

In der Aufstiegsrunde zur Landesliga traf der FK Clausen auf den Nahe—Zweiten SG Guldental. Bei der ersten von mindestens zwei Partien mussten die Schwarz-Gelben auswärts antreten. Das Spiel begann verheißungsvoll für die Schwarz-Gelben, Marcel Engel markierte den Führungstreffer zum 1:0 nach bereits 20 Spielminuten. Zahlreiche gute Möglichkeiten wurden in der Folge vergeben, was sich - laut einer alten Fußballweisheit rächen sollte. So kam Guldental noch vor der Halbzeitpause zum 1:1-Ausgleich durch Matthias Wandel. Die Entscheidung fiel in Minute 60, als der Schiedsrichterassistent die Fahne hob und der Schiedsrichter zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Danach ging der FK Clausen sang- und klanglos mit 2:5 unter. Doch zum Glück zählte die Tordifferenz in der Aufstiegsrunde nicht, so dass ein 1:0 im Rückspiel ausreichen sollte, um ein drittes Match zu erzwingen.

Saison 2010/11

Andre GrossAndre GrossAndré Groß übernahm das Traineramt und ersetzte damit den zuvor abgestiegenen Jörg Henrich.

Allen Beteiligten war klar, dass es abermals eine schwierige Saison werden würde und der Bezirksklasseverbleib kein Selbstläufer werden würde. Groß erwischte mit einem 3:1 -Sieg gegen den FK Pirmasens II einen Auftakt nach Maß, in der Folge kam der neue Trainer auf eine ausgeglichene Bilanz. Nach zwölf Spieltagen lag der FK Clausen mit 17 Punkten noch auf dem fünften Platz. Doch dann leistete sich die Mannschaft eine Serie von acht Spielen ohne Sieg. Tiefschläge in dieser Saison waren die hohen Niederlagen gegen SC Busenberg (0:9), SV Hochstellerhof (6:0), MTV Pirmasens (7:0) und FC Münchweiler (6:0).

Am letzten Spieltag der Saison war der FK Clausen (29 Punkte) gemeinsam mit der SV Palatia C ontwig (28 Punkte), dem SV
Hochstellerhof (30 Punkte) und dem SC Busenberg (32) abstiegsgefährdet. Das letzte Spiel ging mit 1:4 gegen den Mitkonkurrenten SC Busenberg verloren, so dass der FKC punktgleich mit dem SV Palatia Contwig auf den Plätzen 14 und 15 der Tabelle stand. Ein Entscheidungsspiel musste her.

Vor 400 Zuschauern entschied der SV Palatia Contwig die Begegnung auf dem Platz des MTV Pirmasens mit einem Treffer in der Nachspielzeit und besiegelte damit den erneuten Abstieg des FK Clausen. Auch die geballte Routine (Wendelin Guster, 55 Jahre, Harald Wadle, 44 Jahre, Michael Petry, 42 Jahre, Gerhard Weber, 46 Jahre) konnte den freien Fall nicht stoppen.

Saison 2011/12

Christian GessnerChristian GessnerDie vorläufige Trendwende.

Neuzugänge der Saison 2011/2012Neuzugänge der Saison 2011/2012Erneut konnte in der vorhergehenden Saison der Abstieg nicht verhindert werden und der FK Clausen fand sich in dieser Saison in der Kreisliga wieder. Nun sollte jedoch die Trendwende kommen. Der FKC verpflichtete mit Christian Gessner einen neuen Trainer und verstärkte sich mit zahlreichen neuen Spielern. Nach einem mäßigen Einstieg in die Saison (2:2 gegen SV Trulben und 2:5 gegen SV Obersimten), startete unsere Mannschaft eine Serie von sieben Siegen in Folge und übernahm am 09. Spieltag zum ersten Mal die Tabellenspitze.

Mit einem 4:1 Sieg eroberte der FK Clausen die Tabellenführung wieder zurück und sollte diese auch bis zum letzten Spieltag nicht mehr abgeben. In der Winterpause verstärkte sich der FKC nochmals, um den zuvor schmalen Kader auf eine breite Basis zu stellen. Vom SV Hermersberg kam Max Habelitz. Der damals 17-jährige Fabian Grob wechselte vom FK Pirmasens an den Hanauer Ring.

Ein Highlight der Saison war der Kantersieg am 21. Spieltag gegen das Schlusslicht vom SV Münchweiler 85. Max Habelitz
war dabei der treffsicherste Akteur und steuerte gleich fünf Tore zum 21:2-Sieg bei.

Bereits am vorletzten Spieltag - und pünktlich zum Hawefest - sicherte sich der FK Clausen die Meisterschaft mit einem 5:0 Sieg gegen den FV Geiselberg.

Nach einigen enttäuschenden jahren konnten der FKC und seine Mitglieder endlich wieder jubeln.

Die Meistermannschaft des FK ClausenDie Meistermannschaft des FK Clausen


 

FK Clausen wieder mit dem Ziel nach oben

Saison 2012/13

Neuzugänge der Saison 2012/2013Neuzugänge der Saison 2012/2013Mit Christian Gessner startete der FK Clausen auch in die neue Saison in der Bezirksklasse. Verstärkt wurde die Mannschaft durch Björn Schally (SV Ruhbank), Eric Arnold (SV Bann), Christian Helfrich (VfB Münchweiler) und Carlos Alberto Badilla Garcia (Costa Rica).

Der FK Clausen überraschte als Aufsteiger und legte eine gute Hinrunde hin, sodass zum Auftakt der Rückrunde der Klassenerhalt bereits gesichert war. Besondere Erwähnung muss natürlich der Kreispokal finden, in dem sich unsere Mannschaft bis ins Finale kämpfte. Dabei ließen die Schwarz-Gelben Mannschaften wie den MTV Pirmasens (3: 1) die SG Waldfischbach (4:1) und SV Palatia Contwig hinter sich. Erst im Finale gegen den TV Hauenstein musste die Gessner-Elf eine Niederlage einstecken.

Kurios wurde es dabei im Halbfinale gegen Palatia Contwig. Kurz vor Schluss stand es 2:2, als die Gäste konterten. Der Stürmer hatte nur noch den Ball in die Mitte zu passen, wo zwei mitgelaufene Kameraden zum Torabschluss bereitstanden. Just in diesem Moment unterbrach der Schiedsrichter die Begegnung, da ein "kleiner, zottliger Hund" auf dem Grün herum schnupperte. Nach einem Sprint über das gesamte Spielfeld verschwand der herrenlose Hund dorthin wo er hergekommen war, in den nahen Wald. Die Partie wurde mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt. Ein FKC-Kicker beförderte dabei den Ball mit einem weiten Schlag in die gegnerische Hälfte. Dort wollte ein Contwiger Verteidiger den Ball stoppen. Dieser versprang allerdings und der Contwiger beging ein Foul, das mit einem Freistoß für Clausen geahndet wurde. Christian Gessner trat an, traf den Ball aber nicht richtig. Dennoch waren die Schwarz-Gelben im Glück, der Ball sprang kurz vor dem Gehäuse nochmal unberechenbar auf und fand so seinen Weg zum 3:2-Siegtor.

Saison 2013/14

Markus JostMarkus JostIn der Sommerpause wurde der Kader des FK Clausen auf einigen Positionen verändert. Es gab einige Ab-, aber auch Zugänge zu vermelden. So verließ unser Keeper Eric Anrold den FK Clausen in Richtung Rieschweiler, Björn Schally schloss sich dem FC Merzalben an. Als Neuzugänge konnten die Rückkehrer Pascal Bischoff (SV Donsieders), Michael Kaiser (reaktiviert) und Patrik Dockweiler (reaktiviert) vermeldet werden. Außerdem verstärkte sich der FKC mit den Neuzugängen Steven Zimmermann (Rot-Weiß Pirmasens) und Daniel Zschernitz (SV Windsberg).

Die Vorbereitung verlief laut Christian Gessner sehr gut, die Trainingsbeteiligung war stets hoch und die Stimmung in der Mannschaft wurde ebenfalls als sehr gut beschrieben.

Nach anfänglich gutem Start (sieben Siege in den ersten sieben Spielen) rutschte der FK Clausen über die Saison hinweg ins Mittelfeld der Tabelle und konnte die Runde mit einem souveränen Mittelfeldplatz auf dem 9. Rang abschließen.

Markus Jost (Bild rechts) mauserte sich dabei zur Tormaschine. Innerhalb von nur einer Woche markierte der damals 35-Jährige in drei Pflichtspielen neun Tore für den FK Clausen. Zuerst steuerte er drei Kopfballtore beim Auftaktsieg gegen den SV Martinshöhe (7:1) bei, dann drei weitere Treffer m der Kreispokal-Zweitrundenpartie gegen den SV Großsteinhausen. Getreu des Mottos "aller guten Dinge sind dreimal drei" traf er auch noch im nächsten Saisonspiel beim 4.2-Sieg gegen Palatia Contwig mit einem Dreierpack.

Erneut konnte sich der FKC bis ins Finale des Bitburger Kreispokals vorkämpfen, musste sich dort aber dem Favoriten TSC Zweibrücken geschlagen geben.

Nach drei Jahren und einer verkorksten Rückrunde (3/3/9) verließ der bisherige Trainer Christian Gessner den FK Clausen und suchte eine neue sportliche Herausforderung beim FC Rodalben.

Saison 2014/15

Bei der Trainersuche wurde die sportliche Leitung in den eigenen Reihen fündig und konnte mit Wolfgang Schultz jemanden gewinnen, der die Mannschaft bereits sehr gut konnte und das ein oder andere Training in der abgelaufenen Saison geleitet hatte.

Mit 9 Siegen, 7 Unentschieden und 14 Niederlagen (Torverhältnis 74:70) stand der FK Clausen am Ende der Saison auf einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz. Da sich der Vizemeister lxheim in den Aufstiegsspielen nicht durchsetzen und der MTV Pirmasens sich nicht in der Bezirksliga halten konnte, bedeutet der 13. Rang den Abstieg aus der A-Klasse. Der FK Clausen musste erneut runter in die B-Klasse.

Saison 2015/16

Spiel gegen den FC Fehrbach IISpiel gegen den FC Fehrbach IITrotz des Abstiegs, schenkte die sportliche Leitung Wolfgang Schultz für die Saison erneut das Vertrauen und verstärkte den Kader an vielen Stellen. Yannick Rottberg, Benjamin Doll (beide TSG Kaiserslautern), Gerhard LudyGerhard LudyHans Teegen (Höhmühlbach), Bastian Meier (Münchweiler), Jannick Klein, Julien Schäfer (beide ohne Verein), Leo Arnold (Queidersbach), Philipp Bischoff (A-Jugend) stießen zum FK Clausen. Als Winterzugänge verzeichnete man noch Hannes Wilhelm (SV Burgalben), Andreas Teegen (SV Höhmühlbach). Abgänge: Pascal Rembecki (Fehrbach), Pascal Matheis (Heltersberg), Manuel Schütz (Neumühle), Valder Almeida (Knopp) und Florian Germann (TSG Kaiserslautern).

Nach anfänglichem Auf und Ab erklomm der FKC am 11. Spieltag die Tabellenspitze und konnte sich sogar die Herbstmeisterschaft sichern. Bis sechs Spieltage vor dem Ende lag der FK Clausen auf Tabellenplatz eins, dann aber kam der Einbruch und man musste sich am Ende mit dem 3. Tabellenplatz zufrieden geben. Herausragend war in dieser Saison die Siegesserie vom 7. bis 18. Spieltag, während der kein einziger Punkt abgegeben wurde. Anfang April stellte Wolfgang Schultz seinen Trainerposten zur Verfügung. Gerhard Ludy (Bild rechts) übernahm die Mannschaft, konnte den einstigen Herbstmeister aber nicht mehr zurück in die Erfolgsspur bringen.

Saison 2016/17

Mannschaft 2016/2017Mannschaft 2016/2017Nach dem verpassten Aufstieg in der vergangenen Saison gab es in der Saison 2016/2017 zahlreiche Änderungen innerhalb der Mannschaft. Auf Gerhard Ludy folgte Andreas Langner gemeinsam mit seinem Co-Trainer Mario Feick.

Auch zahlreiche Abgänge und hochkarätige Neuzugänge konnte der FKC verzeichnen. Mario Feick (SG Rieschweiler), Christopher Bös (TuS Leimen), Christian Grauwickel (TuS/DJK Pirmasens), Jonas Schuck (TuS Heltersberg), Steffen Steinbach (FK Petersberg), Andreas Langner (SV Großsteinhausen), Marvin Sander (Rot Weiß Höhmühlbach), Manuel Feick (SV Lohnsfeld). Im Winter kamen noch Benny Doll (TSG Kaiserslautern), Luis Gerken (SV Otterberg), Philipp Bischoff (SV Donsieders), Christian Helfrich (pausiert), Jochen Busch (eigene AH).
Abgänge: Dennis Pannen (SG Heltersberg/Geiselberg), Jonas Schuck (SG Heltersberg/Geiselberg).

Nach einer guten Saisonvorbereitung mit zahlreichen Testspielen konnten die Schwarz-Gelben das Pokalspiel gegen die Spfr. Bundenthal II (4:2) und den Saisonauftakt gegen SV Rot-Weiß Pirmasens (7:3) gewinnen. Nachträglich wurde daraus jedoch eine 0:2-Niederlage. Laut Gebietsspruchkammer seien ausgerechnet Andreas Langner und Mario Feick für die Begegnung noch nicht spielberechtigt gewesen.

Die neu zusammengestellte Mannschaft fand nur mäßig in die Saison. Nach einem Sieg am 2. Spieltag mit 2:0 gegen SV Hinterweidenthal II folgten drei Spiele ohne Sieg (2:2 gegen SC Busenberg, 3:3 gegen Hilster SV und 0:1 gegen SG Heltersberg/Geiselberg).

Denkwürdiges Spiel um die Meisterschaft beim FC Fehrbach IIDenkwürdiges Spiel um die Meisterschaft beim FC Fehrbach IIKurios: Bei diesem Spiel erzielte Dennis Pannen den Siegtreffer für den Gastgeber. Nach der Winterpause wechselte Pannen an den Hanauer Ring und erzielte prompt vier der Tore beim 7:1 -Sieg des FK Clausen gegen die SG Heltersberg/Geiselberg.

Nach der 0:3-Niederlage gegen den SV Lemberg am 8. Spieltag folgten unglaubliche 20 Spiele ohne Niederlage. Und so kam es zum entscheidenden letzten Saisonspiel zwischen dem Tabellenführer FC Fehrbach II (72 Punkte) und dem Verfolger FK Clausen (71 Punkte).

Die Schwarz-Gelben schienen die deutlich bessere Mannschaft zu sein und gingen bereits nach fünf Minuten durch Christopher Bös in Führung. In der 17. Minute schwächte sich der FC Fehrbach II zusätzlich selbst und musste einen Platzverweis hinnehmen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Pannen zum 2:0. Christoph Burkhart ließ in der 21. und 29. Minute die Tore drei und vier folgen, sogar ein fünfter Treffer wäre möglich gewesen.
Das Spiel schien gelaufen, in der 54. Minute gelang Fehrbach II jedoch der Anschlusstreffer und der FK Clausen schwächte sich selbst mit je einer Gelb-Roten Karte für Markus Jost und Simon Barda. Das Unmögliche wurde möglich, Fehrbach II kam mit Treffern in der 68. und 87. Spielminute wieder ran und erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer zum 4:4 und sicherte sich damit die Meisterschaft.

Teil 1: Die denkwürdigen Aufstiegspiele in die A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken gegen den PSV Pirmasens

Auftakt in die Aufstiegsrunde am 28. Mai 2018Auftakt in die Aufstiegsrunde am 28. Mai 2018Nach dem bitteren 4:4-Unentschieden gegen den FC Fehrbach II am letzten Spieltag musste der FK Clausen in die Relegation zum Aufstieg in die A-Klasse. Dort trafen unsere Schwarz-Gelben am 28. Mai 2018 auf den zweiten Vize-meister der B-Klassen, den PSV Pirmasens.

Unsere Mannschaft musste zuerst auswärts beim PSV Pirmasens ran. Vor 600 Zuschauern sahen die Zuschauer in den ersten 25 Minuten nur dann eine Torchance, wenn die gegnerische Abwehr sich einen Fehler leiste. Christopher Bös konnte einen Fehler von Steffen Arreche in der zweiten Minute nicht nutzen und scheiterte aus aussichtsreicher Position am PSV-Schlussmann Florian Miszkowiak.

Der PSV machte es besser und erzielte den 1:0-Führungstreffer durch Pascal Wallad. Doch die Schwarz-Gelben steckten nicht auf und erzielten schon im Gegenzug den Ausgleich. Max Habelitz setzte sich dabei auf der linken Seite durch und
seine flache Hereingabe verwandelte Christopher Bös zum 1:1.

Doch auch der PSV Pirmasens schlug direkt wieder zurück und erzielte durch Zahir Bekerida erneut die Führung. Diesmal war ein Fehlerpass von Christopher Bös vorausgegangen. Abermals glich der FK Clausen aus, diesmal durch seinen Torjäger Dennis Pannen (22.). Markus Jost hatte Pannen dabei stark in Szene gesetzt und den Treffer vorbereitet. Drei Minuten später ging die Langner-Elf zum ersten mal selbst in Führung. Hans Teegen fasste sich ein Herz und traf mit einem sehenswerten Schuss vom Strafraumeck ins rechte Toreck. Danach verflachte die Begegnung und bot vor der Halbzeitpause nichts mehr Sehenswertes.

Der FKC kam deutlich besser aus der Kabine. Nach einer schönen Kombination über Christopher Bös und Markus Jost erzielte Hans Teegen seinen zweiten Treffer des Tages und damit das 4:2. Das Spiel schien entschieden, als Dennis Pannen (63.) das 5:2 folgen ließ. Nur wenige Minuten später ließ sich PSV-Stürmer Zahir Bekerida (68.) zu einer Tätlichkeit gegen Christopher Bös hinreifßen und sah berechtigterweise die Rote Karte.

Den Schlusspunkt gegen einen wehrlosen Gegner setzte Christopher Bös (70.) mit dem 2:6. Zwar spielte das Torverhältnis in der Aufstiegsrunde keine Rolle, jedoch hinterließ der PSV Pirmasens einen müden Auftritt, wodurch der FKC als klarer Favorit ins zweite Aufstiegsspiel ging.

Teil 2: Die denkwürdigen Aufstiegspiele in die A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken gegen den PSV Pirmasens

Am 31. Mai, einen Tag vor dem 98-jährigen Bestehen des FK Clausen, fand das zweite Aufstiegsspiel zur A-Klasse statt.

Es schien alles angerichtet für eine spontane Aufstiegsfeier. Doch wie so häufig im Fußball kam es anders als geplant:
Erneut sahen rund 600 Zuschauer die Begegnung zwischen den beiden Aufstiegsaspiranten FK Clausen und PSV Pirmasens. Der FKC hatte das erste Spiel der Aufstiegsrunde deutlich mit 2:6 gewonnen und hatte nun Heimrecht. Ein Unentschieden würde reichen für den Aufstieg.

Doch die Mannschaft von Trainer Andreas Langner tat sich von Anfang an schwer und kam nicht richtig ins Spiel. Die Schwarz-Gelben leisteten sich zu viele Fehler und hatten kaum echte Torchancen. In der 25. Spielminute gelang Sener Serif Oglou der 1:0-Führungstreffer. Schon zuvor konnte sich der schnelle Stürmer immer wieder gegen die Innenverteidigung, bestehend aus Florian Acker und Björn Kelly, durchsetzen. Weitere gute Torchancen ließen Christian Gessner (39.) und Steven Palm (44.) liegen, sodass der FKC von Glück sprechen konnte, dass es zur Halbzeitpause "nur" 0:1 stand.

Nach der Halbzeit hatte Dennis Pannen (69. ) die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, vergab jedoch einen fälligen Handelfmeter kläglich. Serif Oglou machte es auf der anderen Seite besser. Nach Foul von Christoph Burkhart an Palm zeigte der souveräne Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Und Oglou verwandelte zum 0:2. Damit erzwang der PSV Pirmasens ein drittes und entscheidendes Spiel auf neutralem Platz.

Teil 3: Die denkwürdigen Aufstiegspiele in die A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken gegen den PSV Pirmasens

Nur zwei Tage später kam es zum entscheidenden dritten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Vizemeistern der B-Klasse PSV Pirmasens und dem FK Clausen. Dieses Mal vielleicht über 120 Minuten oder sogar mit Elfmeterschießen.

Mit einem Zufallstreffer gingen die Schwarz-Gelben in Führung (13.). Mike Dauth klärte dabei eine Hereingabe von Max Habelitz unglücklich ins eigene Tor. Schön heraus-gespielt war dagegen die 2:0-Führung kurz vor dem Pausenpfiff. Einen weiten Pass von Mario Feick erlief sich Christopher Bös. Er passte zu Markus Jost, der den Ball ins Tor des PSV schlenzte.

In der ersten Halbzeit war der FK Clausen deutlich überlegen und ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause. Doch dann machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es begann ein heftiges Unwetter mit Donner, Blitz und strömendem Regen. Zwar pfiff der Schiedsrichter, Thorsten Gerhard Braun, die zweite Halbzeit zuerst an, unterbrach das Spiel dann aber wieder nach nur wenigen Minuten.

Nach 35 Minuten Wartezeit blieb ihm nichts anderes übrig, als das Spiel abzubrechen. Ein weiteres Spiel musste folgen.

Ein Entscheidungsspiel, das doch nichts entschied.

Teil 4: Die denkwürdigen Aufstiegspiele in die A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken gegen den PSV Pirmasens

Zum vierten Mal in nur zwei Wochen standen sich die Mannschaften des PSV Pirmasens und des FK Clausen gegenüber. Das zweite Entscheidungsspiel fand erneut im Hauensteiner Stadion am Neding statt. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein. Am Wetter sollte es heute also voraussichtlich nicht scheitern.

Die Schwarz-Gelben zeigten den nötigen Biss und kamen besser in die Partie als die Gegner aus Pirmasens. Bereits in der siebten Minute fiel das 1:0, als Markus Jost und Dennis Pannen den mit nach vorne geeilten Christopher Bös mustergültigfreispielten. Im Mittelfeld sorgte Markus Jost für Ruhe im Spiel und verteilte klug den Ball auf freistehende Kollegen. Vor allem gegen die Dribbelkünstler Mario Feick und Christopher Bös fanden die Abwehrspieler vom PSV keine Mittel.

Nach toller Vorarbeit von Markus Jost gelang Christopher Bös (65.) auch der zweite Treffer der Begegnung. Zu diesem Zeitpunkt spielte die PSV bereits nur noch mit 10 Mann, nachdem Steffen Arreche zuvor die Rote Karte gesehen hatte.

Den Schlusspunkt setzte Dennis Pannen mit einem sehenswerten Heber.

Nach einer langen Saison mit 22 Spielen ohne Niederlage, dem unglaublichen Unentschieden im letzten Spiel gegen den FC Fehrbach II und insgesamt vier Aufstiegsspielen hatte es der FK Clausen nun also endlich geschafft: Den Aufstieg zurück in die A-Klasse!

Aufstieg in die A-Klasse Pirmasens/ZweibrückenAufstieg in die A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken

Saison 2017/18

Dennis PannenDennis PannenMit Dennis Pannen und Yannick Rottberg musste das Trainerteam Andreas Langner und Mario Feick fur die Saison 2017/2018 zwei Abgänge verkraften. Gerade Dennis Pannen, (Bild rechts) war mit seinen 28 Toren für den FK Clausen nur schwer zu ersetzen.
Als Neuzugänge konnten die Rückkehrer Benny Doll, Dominik Grünnagel sowie Alexander Eger und Alexander Stuppi am Hanauer Ring begrüßt werden.

Nachdem sich die Mannschaft in der Relegation gegen den PSV Pirmasens durchsetzen konnte, bestritten sie die Saisoneröffnung gegen einen starken Gegner, der die vergangene Saison mit dem 2. Tabellenplatz in der A-Klasse beendet hatte. Die Chance in der Relegation konnte daraufhin vom SV Obersimten jedoch nicht genutzt werden.

Besonders freuten sich die Vereinsverantwortlichen darüber, dass der FK Clausen nach über zehn Jahren wieder eine 1b-Mannschaft ins Rennen schicken konnte.

Kader der 1. und 2. Mannschaft der Saison 2017/2018Kader der 1. und 2. Mannschaft der Saison 2017/2018

Saison 2018/19

Kader der 1. und 2. Mannschaft der Saison 2018/2019Kader der 1. und 2. Mannschaft der Saison 2018/2019Noch vor der Saisoneröffnung 2018/2019 sorgte die Deutsche Nationalmannschaft mit dem Vorrundenaus bei der WM in Russland für einen Aufreger und für zusätzliche Zeit und Gelegenheit für unsere Mannschaft sich auf die neue Saison vorzubereiten.

1. Mannschaft 2018/20191. Mannschaft 2018/2019Erneut ging der Verein mit dem Trainer-Team Andreas Langner und Mario Feick in die Spielrunde und sorgte so für Kontinuität auf dem Trainer und Co-Trainer Posten. Mit Yannik Bixler, Tobias Linke und Jonas Schäfer schafften drei A-Junioren den Sprung in die 1. Mannschaft und verdienten sich dort in kurzer Zeit einen Stammplatz. Darüber hinaus konnte man sich mit Fabian Groh (TuS Hohenecken), Steffen und Christopher Arreche (VB Zweibrücken), Matthias Schäfer (SV Sand/Kübelberg) und dem Rückkehrer Dennis Pannen (SV Herschberg) verstärken.

In der Vorbereitung zeigte die Mannschaft keine konstanten Leistungen (1:2 gegen SV Hochstellerhof, 4:0 gegen TuS Winzeln, 2:3 gegen FC Hengsberg, 9:1 gegen FC Merzalben).

Dennoch erklärte Spielleiter Leo Burkhart den Aufstieg zum Saisonziel. Nach einem deutlichen 6:0-Auftaktsieg gegen den FC Dahn mussten die Schwarz-Gelben Niederlagegen gegen FC Fischbach (2:3) und SpVgg Waldfischbach/Burgalben (1:6) hinnehmen. Am Ende der Saison stand der 7. Tabellenplatz (16 Siege, 3 Unentschieden, 13 Niederlagen) und eine herbe 0:8-Niederlage im letzten Spiel gegen den SV Battweiler.

Saison

Spielklasse

Tabellenplatz

Punkte

Siege

Unentschieden

Niederlagen

Tore

1949/50

Bezirksklasse

6

24:20

 

 

 

58:45

1950/51

Bezirksklasse

5

26:26

 

 

 

80:76

1951/52

Bezirksklasse

7

27:25

 

 

 

67:58

1952/53

A-Klasse

1

41:15

 

 

 

87:50

1953/54

A-Klasse

8

30:30

 

 

 

55:53

1954/55

A-Klasse

2

41:19

 

 

 

78:49

1955/56

A-Klasse

4

36:24

 

 

 

58:41

1956/57

A-Klasse

3

36:24

 

 

 

54:49

1957/58

A-Klasse

8

25:35

 

 

 

55:66

1958/59

A-Klasse

6

37:23

 

 

 

69:44

1959/60

A-Klasse

1

42:18

 

 

 

85:43

1960/61

2. Amateurliga Westpfalz

10

30:30

 

 

 

59:42

1961/62

2. Amateurliga Westpfalz

3

36:24

 

 

 

66:44

1962/63

2. Amateurliga Westpfalz

3

36:24

 

 

 

74:46

1963/64

2. Amateurliga Westpfalz

6

32:28

 

 

 

62:48

1964/65

2. Amateurliga Westpfalz

4

34:26

 

 

 

81:50

1965/66

2. Amateurliga Westpfalz

1

39:21

17

5

8

80:50

1966/67

1. Amateurliga Westpfalz

13

31:37

10

11

13

64:63

1967/68

1. Amateurliga Westpfalz

16

16:44

6

4

20

41:81

1968/69

2. Amateurliga Westpfalz

9

33:35

14

5

15

66:57

1969/70

2. Amateurliga Westpfalz

1

55:13

25

5

4

104:30

1970/71

1. Amateurliga Westpfalz

15

20:40

6

8

16

41:64

1971/72

1. Amateurliga Westpfalz

9

29:31

12

5

13

55:59

1972/73

1. Amateurliga Westpfalz

9

28:32

11

6

13

67:69

1973/74

1. Amateurliga Westpfalz

1

41:19

19

3

8

77:46

1974/75

Südwestliga

8

39:33

15

9

12

62:59

1975/76

Südwestliga

13

27:41

6

15

13

47:67

1976/77

Südwestliga

8

36:36

13

10

13

66:71

1977/78

Südwestliga

6

49:27

20

9

9

82:66

1978/79

Verbandsliga Südwest

2

52:26

23

6

5

103:46

1979/80

Verbandsliga Südwest

2

45:23

20

5

9

85:48

1980/81

Verbandsliga Südwest

1

52:16

22

8

4

94:33

1981/82

Oberliga Südwest

16

32:48

 

 

 

53:89

1982/83

Oberliga Südwest

17

32:44

 

 

 

43:56

1983/84

Verbandsliga Südwest

2

45:23

 

 

 

79:45

1984/85

Verbandsliga Südwest

1

49:19

 

 

 

79:32

1985/86

Oberliga Südwest

11

29:39

 

 

 

46:50

1986/87

Oberliga Südwest

15

27:41

 

 

 

35:57

1987/88

Verbandsliga Südwest

4

39:29

 

 

 

59:54

1988/89

Verbandsliga Südwest

7

36:32

 

 

 

59:52

1989/90

Verbandsliga Südwest

12

23:37

 

 

 

38:52

1990/91

Verbandsliga Südwest

3

38:22

 

 

 

45:41

1991/92

Verbandsliga Südwest

10

25:35

 

 

 

39:55

1992/93

Verbandsliga Südwest

10

23:37

 

 

 

43:68

1993/94

Verbandsliga Südwest

8

28:32

 

 

 

56:62

1994/95

Verbandsliga Südwest

15

19:41

 

 

 

34:55

1995/96

Verbandsliga Südwest

11

38

 

 

 

59:74

1996/97

Verbandsliga Südwest

13

32

 

 

 

51:68

1997/98

Verbandsliga Südwest

14

22

 

 

 

46:77

1998/99

Verbandsliga Südwest

14

29

 

 

 

38:72

1999/2000

Verbandsliga Südwest

13

34

 

 

 

40:63

2000/01

Verbandsliga Südwest

9

39

 

 

 

66:58

2001/02

Verbandsliga Südwest

11

35

 

 

 

38:65

2002/03

Verbandsliga Südwest

14

24

6

6

18

35:69

2003/04

Verbandsliga Südwest

13

36

9

9

12

45:45

2004/05

Verbandsliga Südwest

14

29

7

8

15

38:58

2005/06

Landesliga West

9

46

14

4

14

56:45

2006/07

Landesliga West

15

32

9

5

18

47:90

2007/08

Bezirksliga Westpfalz

5

55

17

4

13

83:69

2008/09

Bezirksliga Westpfalz

2

69

17

8

5

84:45

2009/10

Bezirksliga Westpfalz

13

34

7

13

10

61:75

2010/11

Bezirksklasse Süd

15

39

8

5

17

53:86

2011/12

Kreisliga PS/ZW Ost

1

70

22

4

4

128:38

2012/13

Bezirksklasse Süd

10

39

11

6

13

76:73

2013/14

A-Klasse PS/ZW

10

38

11

5

14

81:82

2014/15

A-Klasse PS/ZW

13

34

9

7

14

74:70

2015/16

B-Klasse PS/ZW Ost

3

53

18

2

10

89:51

2016/17

B-Klasse PS/ZW Ost

2

71

22

5

3

138:24

2017/2018

A-Klasse PS/ZW

7

45

13

6

11

75:62

2018/2019

A-Klasse PS/ZW

7

51

16

3

13

112:93

2019/2020

A-Klasse PS/ZW

3 (2)*

34 

10

4

3

52:31

*nach Quotientenregelung durch Saisonabbruch bedingt durch COVID-19

1919 – 1921

Reinhard Nußbaum

1921 – 1923

Wilhelm Busch

1923 – 1925

Phillip Wagner

1925 – 1929

Josef Rosinus

1929 – 1931

Philip Wagner

1931 – 1945

Johann Becker

1946 – 1947

Emil Busch

1947

Emil Umla

1947 – 1948

Emil Busch

1949

Johann Becker

1949 – 1954

Wilhelm Lambrecht

1954 – 1961

Erwin Jakoby

1961 – 1980

Karl Emanuel

1980 – 1989

Paul Germann

Peter Jakoby

Rudi Schmenger

1989 – 1996

Paul Germann

Wolfgang Umla

Rudi Schmenger

1996 – 2000

Paul Germann

Wolfgang Umla

Benno Müller

2000 – 2004

Helmut Bischoff

Benno Müller

Johann Wagner

2004 – 2007

Helmut Bischoff

Steffen Bischoff

Johann Wagner

2007 - 2009

Helmut Bischoff

Steffen Bischoff

Thomas Steinbach

2009 - 2017

Helmut Bischoff

Steffen Bischoff

2017 - Heute

Helmut Bischoff

Steffen Bischoff

Leo Burkhart

 

Vereinsgaststätte

Unsere Vereinsgaststätte wurde im Jahr 2001 von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins vollständig umgebaut.

Mit 50 Sitzplätzen und einem Nebenraum, der im Bedarfsfall durch eine große Flügeltür die Gaststätte um weitere 30 Sitzplätze erweitern kann, ist unsere Gaststätte bestens geeignet für Festlichkeiten aller Art.

Abermals mit großer ehren-amtlicher Unterstützung wurde vor der Gaststätte eine große Terrasse gebaut, die es nun ermöglicht, im Sommer auch lange draußen zu sitzen und die Pfälzer Luft zu genießen.


Bei uns als Sky Sportsbar verpasst man kein Spiel der 1. und 2. Bundesliga, UEFA Champions League und Europa League. Großereignisse wie die UEFA Fußball Europa- oder Weltmeisterschaft gibt es live auf unserer Videoleinwand zu sehen.

Bei uns als Sky Sportsbar verpasst man kein Spiel der 1. und 2. Bundesliga, UEFA Champions League und Europa League. Großereignisse wie die UEFA Fußball Europa- oder Weltmeisterschaft gibt es live auf unserer Videoleinwand zu sehen.

Jeden zweiten Freitag im Monat findet entweder ein Schlachtfest (Oktober bis März) oder ein Hähnchengrillen statt (April bis November).

Schlachtfest beim FK Clausen   Hähnchengrillen beim FK Clausen

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag:

ab 17 Uhr

Mittwoch & Freitag:

ab 16 Uhr

Sonntag:

Frühschoppen von 10 bis 12 Uhr


Festsaal

Unser Festsaal im ersten Stock ist geeignet für größere Festlichkeiten, wie runde Geburtstage, Prunksitzungen, usw. Durch die große Bühne ist es ebenfalls möglich Konzerte in unserem Saal stattfinden zu lassen.

Insgesamt finden ca. 200 Personen Platz im bestuhlten Saal.

Anfahrt


Adresse:

Fußballklub 1919 Clausen e.V.
Hanauer Ring 17a
66978 Clausen

E-Mail: info(at)fk-clausen.de
Telefon: 06333 1299


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